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Nachricht

Köln. Die ambulante Krebsversorgung an der Uniklinik Köln erhält ein eigenes Behandlungszentrum: In den vergangenen Monaten ist mitten auf dem Klinikgelände das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) empor gewachsen. Das CIO wird die zentrale Anlaufstelle für alle Krebspatienten der Uniklinik Köln sein.
Mit gut 13.500 Quadratmetern Nutzfläche ist das neue Gebäude auf sieben Etagen der größte Klinikneubau auf dem Gelände der Uniklinik Köln seit den 1970er Jahren. Richtfest war am 26. April.

Kassel. Der Kasseler Klinikkonzern Gesundheit Nordhessen (GNH) hat das vergangene Jahr erneut mit schwarze Zahlen abgeschlossen. Wie HitRadio FFH informierte, sei ein Plus von 2,1 Millionen Euro erzielt worden. Im Jahr zuvor lag es bei 3,2 Mio. Euro.
Ursprünglich habe das Gesundheitsunternehmen einen Verlust von 0,6 Mio. Euro erwartet. Ursachen für den überraschenden Gewinn seien eine bessere Vergütung der Leistungen und ein Anstieg der stationären Patientenzahl auf 73.815 (2015: 72.902) gewesen. Ein Plus sei zum achten Mal in Folge erreicht worden.

Fellbach. Der Kreistag hat laut einem Bericht der Stuttgarter Zeitung die Weiterentwicklung der Rems-Murr-Kliniken an den Standorten Winnenden und Schorndorf beschlossen. Er sei damit einer Empfehlung der Klinikgeschäftsführung gefolgt. Danach sollen rund 69 Millionen Euro in die Sanierung in Schorndorf und in Erweiterungen an beiden Standorten investiert werden. Inhaltlich gab es Zustimmung aller Fraktionen.
CDU und die Freien Wähler hätten allerdings erklärt, dass zunächst eine verbindliche Zusage des Landes eingeholt werden müsse, dass es das Konzept unterstütze. Die SPD halte das für falsch. Man brauche ein klares Signal, dass das Medizinkonzept ohne Vorbehalt funktioniere. Die Mitarbeiter brauchten Klarheit.

Fulda. „Wir machen es besser.“ Das sei, so Vorstands-Sprecher Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel die bisher unausgesprochene Devise des Klinikums Fulda. Wie die OsthessenNews berichten, habe der kaufmännische Vorstand André Eydt erklärt, der Antrieb, die Struktur und die Prozesse stets zu verbessern, habe in den vergangenen Jahren Ausdruck in den wirtschaftlichen Kennzahlen gefunden. Das zeige sich exemplarisch im Klinikneubau, dessen Struktur nun im laufenden Bauprozess weiter optimiert werde.
„Wir wollen eine auf den künftigen Bedarf unserer Patienten hin ausgerichtete Versorgungsstruktur, die – eben weil sie am Patienten orientiert ist – sowohl die Bau- und späteren Betriebskosten der Immobilie senkt, als auch Ertragskraft unseres gemeinnützigen Klinikums stärkt“, wird Menzel zitiert.

Altötting. Rund 100 Millionen Euro werde der Aus- und Umbau des Klinikstandorts Altötting kosten, berichtete die Heimatzeitung. Bislang sei damit gerechnet worden, dass der Landkreis als Träger des Hauses 20 bis 25 Millionen Euro zahlen müsste. So sei es auch im Kreistag kommuniziert worden. Nun bestünden aber doch gute Chancen, dass dieser Betrag niedriger ausfallen könne. Wie Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Erwin Schneider und Klinikvorstand Michael Prostmeier auf Nachfrage der Zeitung mitgeteilt hätten, gebe es ein internes Prüfungsschreiben, in dem die Regierung von Oberbayern schriftlich zum Altöttinger Bauvorhaben Stellung nehme. Danach könne mit einer Förderung von an die 85 Prozent gerechnet werden. Der Vorschlag der Regierung sei, dass die ersten Bauabschnitte – Aufstockung der Bettentrakte und Neubau der Operationssäle – auf einmal abgearbeitet werden. Eine entsprechende Begründung dafür müsste erarbeitet werden.





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