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Standort verkauft

Braunschweig. Das Klinikum Braunschweig hat den ersten Standort verkauft. Helmut Schüttig, Geschäftsführer des Klinikums, erklärte, er freue sich, dass die Verkaufsverhandlungen zu einem guten Ergebnis geführt hätten und damit der erste Krankenhaus-Standort komplett aufgegeben werden könne. Der Verkaufserlös trage zur Finanzierung des Zwei-Standorte-Konzeptes und damit zur Modernisierung des Klinikums bei.

Das Klinikum Braunschweig ist eines der größten Krankenhäuser in Niedersachsen und hat zurzeit 1425 Planbetten, die auf drei Standorte verteilt sind. Dort werden jedes Jahr 56 000 Patienten stationär und fast 100 000 ambulant behandelt.

In einem umfassenden Planungsprozess wurde ein ehrgeiziges und innovatives Modernisierungskonzept erarbeitet: Das Zwei-Standorte-Konzept. Damit wird das Klinikum unter dem Gesichtspunkt der Schwerpunktbildung zu zwei großen medizinischen Zentren aus- und umgebaut. Entstehen wird dabei z.B. ein Krebszentrum und ein Chirurgisches Zentrum. Dies soll bessere Bedingungen für interdisziplinäres Arbeiten und die gemeinsame Ressourcennutzung schaffen. Der Wegfall von Transporten ist ein weiter Vorteil. Durch diese Strukturmaßnahmen sollen Abläufe und Prozesse noch effizienter gestaltet werden.

Die Baumaßnahmen zum Zwei-Standorte-Konzept haben 2006 begonnen und werden bis zum Jahr 2020 in mehreren Bauabschnitten realisiert. Das Projekt ist eines der größten Investitionsvorhaben in Braunschweig mit einem Budget von über 200 Millionen Euro.





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