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Honorarärzte zu teuer

Monheim. Jährlich werden im Kplus-Verbund zwei Mio. Euro für Honorarärzte aufgewandt. Für die jetzt geschlossene St.-Josef-Klinik waren es allein 1,2 Mio. Euro. Erst nach der Schließung des Hauses sei bekannt geworden, in welchem Umfang dort Honorarärzte beschäftigt worden seien, schreibt die Rheinische Post.


Nur so habe nicht nur die Notfallversorgung aufrechterhalten werden können, sondern der ganze Klinikbetrieb, schreibt die Zeitung mit Verweis auf das Arbeitszeitgesetz. Die Vergütung der Honorarärzte sei aber doppelt so hoch, wie die der tariflich bezahlten angestellten Ärzte. Hinzu käme noch die Provision für die Vermittlungsagentur, so der stellvertretende Geschäftsführer, Wolfgang Bannenberg, gegenüber der Zeitung.
Die Stadt ist der Ansicht, dass die Krise der St.-Josef-Klinik in 2009 begonnen habe, als der Kplus-Verbund die Schließung der Chirurgie und Pläne für eine geriatrische Abteilung ankündigte. Es seien daraufhin wichtige Mitarbeiter, u.a. der Chefarzt der Chirurgie, gegangen. Freie Stellen habe man mit teuren Honorarärzten besetzen müssen.
Bannenberg erklärte dazu, der vielbeklagte Ärztemangel mache auch vor Monheim nicht halt. Zudem sei eine kleine Einheit wie das Monheimer Krankenhaus für viele Ärzte nicht so attraktiv, die Zukunft des Hauses mit Fragezeichen versehen gewesen.





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