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Zentrum für Strahlenforschung eröffnet

Dresden. Mit dem symbolischen Einschalten des Protonenbeschleunigers (Zyklotron)haben die Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka und der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich gemeinsam das neue Domizil des „Nationalen Zentrums für Strahlenforschung in der Onkologie – OncoRay" auf dem Campus der Dresdner Hochschulmedizin eingeweiht. Im vorfristig fertiggestellten Neubau arbeiten künftig rund 150 Ärzte und Wissenschaftler an der Strahlentherapie der Zukunft. Voraussichtlich Mitte 2014 werden parallel zu den Forschungsvorhaben die ersten Krebspatienten behandelt.


Die Trägerinstitutionen der wissenschaftlichen Einrichtung „OncoRay" – das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, die gleichnamige Medizinische Fakultät der Technischen Universität Dresden sowie das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) – haben sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, eine neue Dimension einer schonenden Strahlentherapie zu erschließen: In der weltweit einmaligen Forschungs- und Entwicklungsplattform wird in den kommenden Jahren der Einsatz von Protonen in der Krebstherapie patientennah und jenseits kommerzieller Zwänge weiterentwickelt.
Bisher waren die Wissenschaftler, Ärzte und ihre Mitarbeiter auf mehrere Standorte verteilt. In dem neuen, vom Dresdner Architekturbüro Woerner und Partner entworfenen Gebäude können sie nun im direkten Kontakt zusammenarbeiten. Dazu steht ihnen eine Fläche von knapp 2.000 Quadratmetern zur Verfügung. Rund die Hälfte davon nehmen die insgesamt 56 Büros ein. Hinzu kommen gut 600 Quadratmeter für 15 Labors sowie rund 250 Quadratmeter für insgesamt sechs Konferenz- und Besprechungsräume. Auf das Herzstück des Forschungskomplexes – der Protonentherapieanlage – entfallen nochmals 1.460 Quadratmeter.





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