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Wie die Kassen die Krankenhausversorgung reformieren wollen

Berlin. In einem 16seitigen Positionspapier zur Reform der Krankenhausversorgung „14 Positionen für 2014" hat der GKV-Spitzenverband seine Forderungen kurz vor der Bundestagswahl deutlich gemacht. Die Kassen fordern vor allem mehr Mitspracherechte für den stationären Bereich. Dessen Reform ist aus ihrer Sicht zwingend notwendig.

In erster Linie seien die Finanzierungsstrukturen zu verändern – wobei an den DRGs allerdings nicht gerüttelt werden soll. Mitspracherecht wollen die Kassen sowohl bei der Finanzierung als auch bei der Krankenhausplanung. Weiteres Ziel ist der teilweise Abschied vom Kontrahierungszwang und die Möglichkeit, Selektivverträge mit einzelnen Krankenhäusern abzuschließen. Die Kassen plädieren für Preisobergrenzen und machen deutlich, dass ihnen der gerade erst eingeführte Orientierungswert in seiner jetzigen Form unsympathische ist und sie ihn ändern wollen. Der bereits ständig kritisierten so genannten Mengenentwicklung im Klinikbereich soll Einhalt geboten werden und bezüglich der Abrechnungsprüfungen im Fall fehlerhafter Rechnungen soll der Gesetzgeber ebenfalls aktiv werden und Sanktionen festlegen. Alles in allem keine neuen Positionen, aber offensichtlich wollten sich die Krankenkassen hier der Politik nochmals energisch in Erinnerung bringen.





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