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27 Millionen Euro reichen nicht

Bremen. Das Land Bremen will in diesem Jahr 27 Millionen Euro in seine Krankenhäuser investieren. Die Landeskrankenhausgesellschaft geht von einem Bedarf in Höhe von 550 Millionen Euro für die nächsten Jahre aus. Darüber berichtete die Ärzte Zeitung.
Der Gesundheitsausschuss habe danach den Betrag von 27 Millionen Euro bestätigt und damit den Gesundheitssenator des Landes, Hermann Schulte-Sasse (parteilos) unterstützt. Allerdings stimmten Schulte-Sasse und die CDU-Opposition in der Bürgerschaft darin überein, dass der Betrag zu niedrig sei. Aber mit diesem Problem müssten auch CDU-regierte Länder umgehen, sagte der Zeitung zufolge Schulte-Sasse. In den beiden kommenden Jahren soll die Förderung auf 37 Millionen Euro angehoben werden, hieß es.
Die Bremer Krankenhausgesellschaft habe in einem Schreiben an den Senator eine eigene Rechnung aufgemacht. "Wenn man alle angemeldeten Förderungsvorhaben zusammennimmt, kommt man auf rund 190 Millionen Euro", so Uwe Zimmer, Geschäftsführer der Bremer Krankenhausgesellschaft. Hinzukämen der Neubau am Klinikum Mitte mit 264 Millionen und die Sanierungsarbeiten am Klinikum Bremen Ost mit rund 100 Millionen.
In den 27 Millionen Euro sei zudem die so genannte kleine Pauschale von 17 Millionen Euro enthalten, die für Vorhaben unter 100.000 Euro bestimm sei. Zimmer verwies darauf, dass dieses Geld in Bremen nach Fallzahl in Pauschalen unter den Kliniken verteilt wird, also nicht mehr auf Antrag.
In dem Bericht erklärte Zimmer, die Krankenhausgesellschaft fordere nicht den gesamten Betrag, halte aber neun Prozent der bereinigten Klinikkosten als Investitionssumme für angemessen. Das wären rund 80 Millionen Euro für 2013.





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