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Weniger Betten, höhere Produktivität

Berlin. In den vergangenen Jahren gab es eine Reihe von Krankenhausschließungen, die Zahl der Krankenhausbetten sank deutlich, aber die Klinikkapazitäten stiegen. Daran haben auch etliche Gesundheitsreformen nichts geändert. Das ermittelte die Beratungsgesellschaft KPMG im Auftrag der Zeitung Die Welt.

Gab es in den Kliniken der Untersuchung zufolge im Jahr 1992 noch rund 650.000 Betten, sank diese Zahl bis 2012 auf 500.000 – um 22,5 Prozent. Gleichzeitig reduzierten die Kliniken die Verweildauer aber um 42 Prozent und die Anzahl der behandelten Patienten stieg. Nach den Berechnungen der KPMG wurden 1992 noch gut 23 Patienten je Bett im Jahr versorgt, 2012 waren es schon 37,1 Fälle – 60 Prozent mehr.

Produktiver wurde laut der Untersuchung dementsprechend auch das Personal. Während die Zahl der Mitarbeiter zwischen 1992 und 2012 um 5,1 Prozent leicht zurückgegangen sei, habe jeder 2012 im Durchschnitt fast ein Drittel mehr Krankheitsfälle 1992 versorgt.

Der für die Studie zuständige KPMG-Mitarbeiter Volker Penter erklärte, er und seine Kollegen hätten berechnet, dass die Behandlungskapazität seit 1992 um 35 Prozent gestiegen sei – bei stark gesunkener Auslastung: von 83,9 Prozent im Jahr 1992 auf nur noch gut 77 Prozent im Jahr 2012. Optimal waren 85 Prozent.





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