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Asklepios will eventuell Klage gegen Rhön beitreten

Hamburg. Nun hat auch der Hamburger Klinikbetreiber Asklepios angekündigt, zu prüfen, ob er der Klage von B.Braun gegen den Verkauf von 43 Rhön-Krankenhäusern beitreten will. B.Braun hält offenbar inzwischen durch Aktienzukäufe 15 Prozent der Rhön AG. Wie zu hören ist, will B.Braun auch in den kommenden Monaten noch weitere Aktien hinzukaufen bzw. Stimmrechte sichern.

Derzeit halten die Verkaufsgegner gut 20 Prozent der Stimmen. Die Sana-Kliniken haben sich offenbar zurückgezogen.

B.Braun geht es bei seiner Klage vor dem Landgericht Schweinfurt vor allem darum, festzustellen, dass für Verkauf der 43 Krankenhäuser die Zustimmung der Rhön-Hauptversammlung nötig gewesen sei. Im Falle eines Erfolgs wäre dann die Frage zu klären, welche Sperrminorität für Beschlüsse der Hauptversammlung gilt. Zurzeit sind das – noch vom Gründer Eugen Münch so festgelegt – zehn Prozent der Stimmen. Zwar hatte die Hauptversammlung diese im Sommer auf 25 erhöht, doch auch dagegen hatte B.Braun geklagt, so dass die Änderung bisher nicht rechtkräftig ist.





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