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Auch in 2013 GKV mit schwarzen Zahlen

Berlin. Die gesetzlichen Krankenkassen verzeichnen für die ersten drei Quartale 2013 einen Überschuss von rund 1,47 Mrd. Euro. Der Gesundheitsfonds weist ein Defizit von rund 990 Mio. Euro aus. Damit verfügte das Gesundheitssystem insgesamt Ende September über Rücklagen in Höhe von rund 27,6 Mrd. Euro - 17 Mrd. Euro bei den Krankenkassen und rund 10,6 Mrd. Euro beim Gesundheitsfonds.

Schwarze Zahlen also trotz Abschaffung der Praxisgebühr ab 1. Januar 2013, Absenkung des Bundeszuschusses um 2,5 Mrd. Euro sowie Verbesserungen der Finanzsituation der Krankenhäuser und beim Apotheken-Notdienst.

Im BMG ist man sicher, dass die positive Entwicklung bei den Beitragseinnahmen zuzüglich der Beiträge durch Einmalzahlungen zum Jahresende für eine weitere Verbesserung des Verhältnisses von Einnahmen und Ausgaben im 4. Quartal ausreichen werden, so dass das Defizit der ersten drei Quartale ausgeglichen werden kann.

Die Leistungsausgaben sind von Januar bis September 2013 um 4,8 Prozent gestiegen, woraus man auch auf einen überproportionalen Ausgabenanstieg im nächsten Jahr schließen kann. Die Ausgaben für Krankenhausbehandlungen mit stationären Entbindungen stiegen insgesamt um 3,5 Prozent. Die Ausgaben für Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen stiegen um 2,6 Prozent.





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