SKIP TO CONTENT

Nachricht

Ärzte kritisieren KPMG-Studie

Berlin. Eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfer von KPMG habe Befremden bei Ärzten ausgelöst, berichtete die Ärzte Zeitung. Die Berater hätten „die Qualität des deutschen Gesundheitswesens im europäischen Hinterhof angesiedelt." Die KPMG hat dem deutschen Gesundheitswesen im Vergleich nur geringe Qualität bei hohen Kosten bescheinigt. Ärzteverbände und die Bundesärztekammer hätten darauf kritisch reagiert.

Das KPMG-Ranking zeigt auf den vorderen Plätzen skandinavische Länder, in denen aber z.B. die Wartezeiten erheblich länger sind als in Deutschland. Die Bundesärztekammer erklärte in einem Brief an die Welt am Sonntag, man solle nicht nur über die Qualität der Patientenversorgung, sondern auch über die Qualität teilweise fragwürdiger internationaler Vergleichsstudien sprechen. Der Brief verweist auch auf ein Arbeitspapier der OECD aus dem vergangenen Frühjahr, das dem deutschen Gesundheitswesen unnötige Operationen bescheinigt hatte und die später Unterschiede in der Klassifizierung und Datenerhebung einräumen musste.





SKIP TO TOP
Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie weiter surfen akzeptieren Sie die Verwendung. Mehr Informationen