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Vor der Klinik-Fusion?

Bremen. Die Fusion der vier städtischen Kliniken zu einer „Einheitsgesellschaft" unter dem Dach der Gesundheit Nord scheint in Bremen auf der Tagesordnung zu stehen. Das berichtete jedenfalls der Weser-Kurier. Noch im Januar wollten die politischen Gremien beraten. Erste konkrete Überlegungen gebe es sowie Unterstützung von den Arbeitnehmervertretern.

Die zentralen Frage seien, ob die fünf eigenständigen städtischen GmbHs – die Kliniken in Ost, Nord, Mitte, Links der Weser und ihre Holding Gesundheit Nord (Geno) – zu einem Unternehmen unter dem Dach der Geno verschmolzen und in einem solchen Betrieb dann auch die Reibungsverluste so abgebaut werden könnten, dass der Verbund wirtschaftlicher und damit günstiger für die Steuerzahler betrieben werden könnte.

Der Klinikverbund schreibe derzeit jedes Jahr Millionenverlusten. Für den Neubau des Krankenhauses an der St.-Jürgen-Straße würden die kalkulierten 230 Millionen Euro nicht ausreichen und die Fertigstellung werde voraussichtlich ein Dreivierteljahr länger dauern als geplant.

Eine Reihe von Zentralisierungen in patientenfernen Bereichen seien bereits vorgenommen worden. Es gebe aber unverändert z.B. an den vier Standorten vier Chefetagen.

Zu den derzeit diskutierten Reformansätzen gehörten daher neben der Auflösung der vier Klinik-GmbHs auch Veränderungen in den Führungsstrukturen.

Inzwischen gibt es ein Gutachten zum Sanierungsplan des Bremer Senats. Es kommt zu dem Schluss, dass dieser nicht ausreicht, den Jahresfehlbetrag der Gesundheit Nord (Geno) in ausreichendem Maße zu senken. Danach würde dieser von 34 Mio. Euro vor Steuern (2012) bis 2017 nur auf 28,5 Mio. Euro sinken. Beauftragt hatte das Gutachten der Steuerzahlerbund Niedersachsen und Bremen beim Institute for Health Care Business. Ohne den Sanierungsplan allerdings würde danach der Jahresfehlbetrag 67,2 Mio. Euro betragen.





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