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UMG erneut mit ausgeglichenem Ergebnis

Greifswald. „Die Universitätsmedizin Greifswald (UMG) konnte im vergangenen Jahr trotz schwieriger Bedingungen und dank ihrer Mitarbeiter erneut ein ausgeglichenes Betriebsergebnis erzielen“, informierte Vorstandsvorsitzende Prof. Reiner Biffar, anlässlich des Neujahrsempfanges.

Im vergangenen Jahr wurden an den 21 Fachkliniken in der Universitäts- und Hansestadt 167.000 Patienten behandelt (2012: 166.000), davon 36.052 vollstationär (2012: 36.684) und 1.965 teilstationär in Tageskliniken. Die Universitätsmedizin als Maximalversorger sowie größter Arbeitgeber und Ausbilder in Vorpommern verfügt über 901 Betten und 33 Plätze an Tageskliniken. Die Bettenauslastung lag im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 79,14 Prozent und die Verweildauer bei 7,1 Tagen. 

Die Universitätsmedizin Greifswald ist für viele Gesundheitseinrichtungen, auch über die Region Vorpommern hinaus, medizinischer Dienstleister. So werden z.B. in der Pathologie, Labormedizin, Transfusionsmedizin und Mikrobiologie Leistungen für die Krankenhäuser der Region erbracht. In diesem Sektwurde auch im Jahr 2013 wieder ein Wachstum verzeichnet.

Mit 179,4 Millionen Euro wurde 2013 der Umsatz in der Krankenversorgung um neun Millionen Euro gegenüber dem Vergleichsjahr 2012 gesteigert, was vor allem an der Zunahme der schweren Krankheitsfälle liegt. Insgesamt beläuft sich der Umsatz des Uniklinikums mit dem Kreiskrankenhaus Wolgast und seinen 15 Verbundunternehmen auf ca. 212,5 Millionen Euro (2012: 211 Mio. Euro).

Die Universitätsmedizin hat auch im Jahr 2013 auf hohem Niveau erfolgreich Drittmittel einwerben können. Der Drittmitteleinwerbung von 20,3 Millionen Euro stand 2013 ein Landeszuschuss von 50,2 Millionen Euro gegenüber (2012: 49,5). Bereits im dritten Jahr in Folge holten die Greifswalder Wissenschaftler über 20 Millionen Euro Drittmittel nach Greifswald. Aufgrund des stabilen Drittmittelaufkommens stieg im letzten Jahr damit auch die Anzahl der Drittmittelbeschäftigten auf 648 Mitarbeiter (2012: 603).

Große Erfolge sind die Beteiligungen der Greifswalder Universitätsmedizin an drei Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Im Einzelnen sind dies die Leitung des Teilstandortes Greifswald/Rostock des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE), der Teilstandort Greifswald des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung und das nordost-deutsche Koordinierungszentrum der bislang größten deutschen Gesundheitsstudie, der Nationalen Kohorte. Weitere Schlüsselbereiche sind das Zentrum für Innovationskompetenz „Humorale Immunreaktionen bei kardiovaskulären Erkrankungen“ (ZIK-HIKE), das interfakultäre Forschungszentrum ZIK-FunGene zusammen mit der Universität und der Campus PlasmaMed.

Die vergleichsweise hohe Nachfrage nach einem Studienplatz in Humanmedizin oder Zahnmedizin an der Universitätsmedizin Greifswald ist weiterhin ungebrochen. Mit 2.531 Bewerbern um einen Studienplatz in Humanmedizin liegt die Universitätsmedizin Greifswald hinter der Charité Berlin bundesweit an zweiter Stelle. 





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