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Krankenhauswesen braucht einen Zukunftsplan

Berlin. Statt sich in Verteilungskämpfen zu verlieren, sollten Bund und Länder die Chance nutzen, um einen gemeinsamen Zukunftsplan für die Krankenhäuser zu entwickeln, fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz. "Nur mehr Geld und weiter so ist die Strategie von gestern und hilft nicht, die Probleme des deutschen Krankenhauswesens zu lösen", sagt Vorstand Eugen Brysch. Sowohl die Finanzierungsfragen als auch die angepeilte Krankenhausreform müssten zum Wohl der Patienten angegangen werden.
"Wir brauchen eine intelligente Reform, die die Herausforderung einer älter werdenden Gesellschaft meistert", so die Patientenschützer. Dazu gehöre, dass alte, chronisch Kranke und pflegebedürftige Menschen aktiv und professionell versorgt werden. Die Betroffenen benötigten ein Konzept, das Lindern statt allein Heilen anbietet. Dafür müssten Fallpauschalen umgebaut werden.


Aus Sicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz braucht Deutschland einzelne Qualitätskliniken in Zentren und eine gute Basisversorgung in der Fläche. Darauf müssten sich Bund und Länder verständigen. Allein auf Großkliniken zu setzen, anderswo Betten abzubauen und Kliniken auf dem Land zu schließen sei "phantasielose Kirchturmspolitik", so Vorstand Eugen Brysch. Sie treffe die große Zahl der alten Patienten in Deutschland doppelt.





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