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Streik abgesagt

Osnabrück. Die Gewerkschaft Verdi hat einen Streik im Ameos-Klinikum auf dem Gertrudenberg in Osnabrück abgesagt. Als Begründung wurde erklärt, man wolle den vom Arbeitgeber ausgeübten Druck auf die Mitarbeiter entschärfen. Darüber berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung. Verhandlungen über die Einrichtung eines Notdienstes seien im Vorfeld gescheitert. An dem Klinikstandort arbeiten rund 850 Beschäftigte, davon nach Aussagen von Verdi 150 Leiharbeiter.
Die Klinikleitung bestreite, Druck auf die Beschäftigten ausgeübt zu haben, so die NOZ. Geschäftsführer Michael Dieckmann habe erklärt, man habe viele Mitarbeiter angeschrieben und sie aufgefordert zu arbeiten, um die Versorgung der Patienten aufrechterhalten zu können. Druck sei in keiner Weise ausgeübt worden. Das Scheitern der Verhandlungen über einen Notdienstplan sei auf Forderungen der Gewerkschaft zurückzuführen, die weitgehender gewesen seien als beim ersten Streiktag.


Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Frank Henning und der Osnabrücker SPD-Chef Jens Martin haben sich laut dem Bericht besorgt über die Entwicklungen in der Klinik gezeigt. Die Arbeitsbedingungen und Sozialstandards der Mitarbeiter seien seit dem Verkauf des Krankenhauses durch das Land an Ameos sukzessive verschlechtert worden.





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