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Themenwoche zu Patientensicherheit und Qualität

Stuttgart. Die baden-württembergischen Kliniken gehen in die Offensive. In der von der BWKG initiierten Themenwoche „Patientensicherheit und Qualität in baden-württembergischen Kliniken“ fanden vom 7. bis 11. Juli Flächen deckend über 70 Veranstaltungen und Aktionen statt. Dabei wurden die Bürger darüber informiert, wie die Qualität der Behandlung und die Sicherheit der Patienten in den Kliniken gewährleistet werden.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte die Schirmherrschaft für die Themenwoche übernommen. Das zeige den Kliniken, wie wichtig das Thema für das Land sei, so der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Thomas Reumann. Zur selben Zeit fand auch in Bayern eine Themenwoche zu „Patientensicherheit und Qualität in den Kliniken“ statt.


Die Kliniken hätten in den vergangenen Jahren mit immensen Anstrengungen in Punkto Patientensicherheit und Qualität einen Standard erreicht, der noch nie so gut gewesen sei wie heute, erklärte der Vorstandsvorsitzende der BWKG, der auch Reutlinger Landrat ist. Soweit in der anstehenden Krankenhausreform die Qualität im Mittelpunkt stehe, werde dies von den Krankenhäusern begrüßt, wenn es dabei gerecht zugehe.
Ein Beispiel für das erfolgreiche Engagement der Krankenhäuser für eine Verbesserung der Qualität sind die Ergebnisse der gesetzlich vorgeschriebenen externen Qualitätssicherung, bei der kontinuierliche Verbesserungen zu verzeichnen sind. Von den insgesamt 201 Indikatoren lagen im Jahr 2012 199 innerhalb des Referenzbereiches. Bei den beiden verbleibenden Indikatoren wurden deutliche Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr beobachtet. Auch das seit 2010 bestehende landesspezifische Qualitätssicherungsverfahren zu MRSA ist eine Erfolgsgeschichte. So ist die Anzahl der im Krankenhaus erworbenen MRSA-Infektionen von 1.033 im zweiten Halbjahr 2010 auf 592 im ersten Halbjahr 2013 gesunken.
„Was die Verbesserung der Ausstattung mit Hygienepersonal angeht, hat das Land mit seiner Hygieneverordnung wichtige Weichen gestellt“, so Reumann. Aktuell gebe es allerdings große Probleme, die Stellen der Hygienefachkräfte und der Hygieneärzte auch zu besetzen, da es an ausgebildetem Personal fehle. Trotz einer Aufstockung der Ausbildungsplatzkapazität seien die Weiterbildungsangebote oft schon auf Jahre ausgebucht. Problematisch seien die Vorgaben im Rahmen der Hygieneverordnung für die Reha-Kliniken, da hier trotz einer deutlich geringeren Gefährdung keine Ausnahmen vorgesehen sind. Außerdem sei bei den Reha-Kliniken keine Finanzierung der Zusatzkosten geplant.





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