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Klinikum kämpft gegen rote Zahlen

Neunkirchen. Das Städtische Klinikum Neunkirchen ist in die roten Zahlen gerutscht. Das berichtete die Saarbrücker Zeitung. Mit der Schließung von zwei defizitären Einrichtungen wollen die Verantwortlichen gegensteuern. Entlassungen oder die Aufgabe weiterer Abteilungen seien nicht vorgesehen, hieß es Ende Juli. Das Haus sei zu 92 Prozent ausgelastet, erklärte der Geschäftsführer Hauses, Klaus-Dieter Hielscher, in einer Pressekonferenz.

Fakt sei, so die Zeitung, dass das Krankenhaus im vergangenen Jahr erstmals seit 1993 – dem Jahr der Umwandlung in eine GmbH - ein Defizit in Höhe von 1,5 Millionen Euro auswies. Für 2014 werden ein Finanzloch von etwa zwei Millionen Euro erwartet. der Gesamtetat betrage 38 Millionen Euro. Erst 2018 seien nach der Prognose der Wirtschaftsprüfer wieder schwarze Zahlen in Sicht. Das Klinikum achte auf eine „straffe Kosten- und Leistungsstruktur“. Bis dahin werde es nicht in größere Turbulenzen komme. Das Eigenkapitel von knapp zehn Millionen Euro (2013) werde aber auf gut die Hälfte abschmelzen. Die beiden Hausbanken hätten den Kontokorrentrahmen erhöht.

Gespart werden soll u.a. durch die Schließung einer Station der inneren Medizin.





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