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Arbeitnehmervertreter gegen Fusion

Frankfurt/Main. Der Plan, die kommunalen Krankenhäuser in Höchst, Hofheim und Bad Soden zusammenzuschließen, wird von den Arbeitnehmervertretungen abgelehnt. Derzeit laufen zwar noch Verhandlungen zwischen der Stadt Frankfurt und dem Main-Taunus-Kreis, aber Betriebs- und Personalrat des Klinikums Höchst wollen inzwischen, dass diese sofort abgebrochen werden. Darüber berichtete die Frankfurter Neue Presse.


Das städtische Klinikum Höchst weise jährlich Verluste in Höhe von rund zehn Millionen Euro aus. Auch die Kliniken des Main-Taunus-Kreises schrieben rote Zahlen. Das habe vor rund anderthalb Jahren zu dem Plan geführt, die kommunalen Häuser zusammenzuschließen. Inzwischen sehen Betriebs- und Personalrat offenbar mehr Schaden als Nutzen in dem Vorhaben und zweifelten an den Empfehlungen der Unternehmensberatung KPMG. Diese gehen davon aus, dass sich die Krankenhäuser ab 2018 nach einem Zusammenschluss und Rationalisierungsmaßnahmen wieder selbst tragen könnten. Wegen der bundespolitischen Rahmenbedingungen halten die Arbeitnehmervertreter das aber nun für unrealistisch. Sie befürchteten “gravierende negative Auswirkungen für das Personal“ und eine schlechtere Patientenversorgung. Rationalisierungsmaßnahmen könne auch jede Klinik allein umsetzen.
Frankfurts Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig halte aber dennoch an den Plänen fest. Es gebe dazu keine Alternative, sagte sie der Zeitung. Sie wolle das Höchster Klinikum in kommunaler Trägerschaft halten. Das gehe nur mit einer verstärkten Zusammenarbeit in der Region.





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