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Zwölf Gesundheitsregionen Niedersachsens gehen an den Start

Hannover. Mit den Gesundheitsregionen Niedersachsen werden jetzt Akteure aus dem Gesundheitsbereich auf lokaler Ebene zusammengebracht. Von insgesamt 48 Landkreisen bzw. kreisfreien Städten liegen 23 Anträge vor, die ersten zwölf Gesundheitsregionen gehen jetzt an den Start. Jede Gesundheitsregion bekommt für den zunächst erforderlichen Strukturaufbau bis zu 25.000 Euro. Damit erhalten sie einen Rahmen, um Angebote für örtliche Herausforderungen zu entwickeln.


„Die Gesundheitsregionen bieten die Chance, dass Handelnde vor Ort ihr Expertenwissen bündeln. Sie schauen über den eigenen Tellerrand hinaus auf das, was bereits gut läuft und welche Prozesse und Angebote im Sinne der Patientinnen und Patienten ihrer Region optimiert werden können", sagte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt anlässlich der ersten landesweiten Veranstaltung zu den Gesundheitsregionen Niedersachsen in Hannover. Ein Schwerpunkt in den Gesundheitsregionen werde sein, die Schnittstellen der einzelnen Versorgungsbereiche – ambulant, stationär, Pflege, Reha – durchlässig zu machen, betonte Rundt. Für den hausärztlichen Bereich würde beispielsweise das Thema Delegation von Leistungen auch in Richtung Pflegedienste eine immer wichtigere Rolle spielen.
Die Landkreise Lüchow-Dannenberg, Leer, Northeim, Osterode am Harz, Lüneburg, Gifhorn, Peine, Uelzen, Goslar, Emsland und Wolfenbüttel sowie die Stadt Göttingen erhalten als erste die Fördermittel des Landes.
Die Landesregierung stellt für die Jahre 2014 bis 2017 - vorbehaltlich der Haushaltsbeschlüsse des Landtags - jährlich 600.000 Euro für die Gesundheitsregionen zur Verfügung. Unterstützt wird das Projekt von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, von der AOK Niedersachsen sowie vom Verband der Ersatzkassen „vdek“ und dem BKK-Landesverband jeweils mit ihren beteiligten Einzelkassen. Gemeinsam mit zusätzlichen Mitteln der Kooperationspartner fördert das Land neben dem Strukturaufbau innovative und sektorenübergreifende Versorgungsprojekte in den Gesundheitsregionen, die den Versicherten unmittelbar zugutekommen sollen.





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