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Qualität braucht Investitionen

Berlin. Vor der dritten Sitzung der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Klinikreform hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft nochmals an die Arbeitsgruppe appelliert, die Investitionen für die Krankenhäuser auf eine ausreichende und stabile Grundlage zu stellen.


Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, erklärte, die unzureichende Bereitstellung von Investitionsmitteln zwinge die Krankenhäuser zu Rationalisierungen, die sich auch auf die Personalausstattungsmöglichkeiten niederschlügen. Beides, eng geschnittene Personalausstattungen und Modernisierungsdefizite, müssten beendet werden. Baum: „Der von Bund und Ländern und allen Experten auf ca. 6 Milliarden Euro eingeschätzte Investitionsmittelbedarf muss den Krankenhäusern auch zur Verfügung gestellt werden. Die im Koalitionsvertrag angekündigte Qualitätsoffensive steht in absolutem Widerspruch zu den realen Möglichkeiten der Krankenhäuser, wenn die Investitionsmisere nicht beendet wird. Qualität braucht Investitionen.“
Der gesamte Personalkostenaufwand der Krankenhäuser liege bei ca. 50 Milliarden Euro. Nicht zutreffend sei die Einschätzung, die Krankenhäuser würden in größerem Umfang Personalkosten einsparen. Richtig sei: Gäbe es ausreichende Investitionszuschüsse, könnte noch mehr in Personal investiert werden. Der überwiegende Teil der jährlichen Erlöszuwächse aus der Betriebsmittelfinanzierung fließe in die Erhöhung der Personalaufwendungen. Die Zahl der Beschäftigten und der Personalkostenanteil seien in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.
Baum verwies u.a. auch darauf, dass den Erlösen die Kosten für die Behandlung von mehr Patienten gegenüber stehen. Allein 2013 wurden in den Krankenhäusern 300.000 mehr Patienten versorgt.





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