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Droht dem Hochstift in Worms am Ende die Schließung?

Worms. Das Kartellamt hat einer Fusion zwischen Klinikum und Hochstift zugestimmt. Doch von Fusion rede inzwischen niemand mehr, schreibt die Wormser Zeitung. Das Hochstift sei hochdefizitär. Die Prüfungen seien zwar noch nicht abgeschlossen, aber es gehe jetzt nur noch darum, „ob wir das Hochstift übernehmen“, so Klinikum-Geschäftsführer Friedrich Haas. Die endgültige Entscheidung treffe der Stadtrat.


Das Hochstift wird von der HDV gGmbH betriebe. Allerdings wird die Mehrheit der Anteile – 60 Prozent - nicht vom Hessischen Diakonieverein Darmstadt gehalten, sondern von der Agaplesion gAG mit Sitz in Frankfurt/M. Der HDV besitzt die Gebäude und Grundstücke.
Wirtschaftlich sei eine Schließung geboten, so Haas gegenüber der Zeitung. Einfach geschlossen werden könne das Hochstift aber nicht. Sein Klinikum sei voll belegt und könne keine zusätzlichen Patienten vom Hochstift aufnehmen. In Worms würde außerdem eine Unterversorgung entstehen. Wichtiger Grund gegen eine Schließung ist auch, dass 300 Mitarbeiter ihre Arbeit verlieren würden. Ziel sei aber, diese Arbeitsplätze zu erhalten.
Die Zeitung berichtet, in Worms sei in den letzten Jahren ein riesiger Investitionsstau entstanden. Es seien Millionen nötig, das kleine, aber von der Bevölkerung sehr geschätzte Haus in Schuss zu bringen. Haas ganz persönliche Einschätzung sei, das Haus für eine Übergangszeit von einigen Jahren wieder in Schuss zu bringen, dann vorsichtig umzustrukturieren, neue Kapazitäten auf der Herrnsheimer Höhe zu schaffen und danach tatsächlich das Haus zu schließen.





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