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Schwierige Tarifverhandlungen

Düsseldorf. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen zwischen der Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und Marburger Bund für die rund 52.000 Ärztinnen und Ärzte in den kommunalen Krankenhäusern ist ohne Ergebnis beendet worden. Die VKA erklärte, „die Ärztegehälter sollen steigen – aber nicht um neun Prozent.“ Die Forderungen des Marburger Bundes seien überproportional hoch.


„Ziel der VKA ist es, dass die Ärztegehälter weiterhin attraktiv bleiben. Das schließt eine maßvolle Lohnentwicklung ein. Erhöhungen, wie sie der Marburger Bund fordert, sind allerdings vollkommen unrealistisch“, so der Verhandlungsführer der VKA, Joachim Finklenburg. „Der Marburger Bund fordert überproportional hohe Gehaltsteigerungen. Gleichzeitig belässt uns die gesetzliche Krankenhausfinanzierung kaum Spielräume. Das passt nicht zusammen.“
Die Forderungen des Marburger Bund summieren sich auf ein Kostenvolumen von insgesamt neun Prozent für 12 Monate (5,4 Prozent mehr Gehalt sowie zusätzlich Steigerungen bei der Bereitschaftsdienstbezahlung um durchschnittlich 34 Prozent).
Die geforderte massive Verteuerung und Kürzung beim Bereitschaftsdienst lehnen die Arbeitgeber ab. „Wir haben bislang in jeder Tarifrunde mit dem Marburger Bund die Tarifregeln zum Bereitschaftsdienst diskutiert und immer wieder Änderungen vereinbart“, so VKA-Hauptgeschäftsführer Manfred Hoffmann. „Wir fordern den Marburger Bund auf, zu den gemeinsam getroffenen Regelungen zu stehen und die Krankenhäuser und die Ärzte nicht wieder zur Neuorganisation zu zwingen. Familienfreundliche Arbeitszeitenmodelle werden auf Grundlage des geltendes Tarifrechts in den Krankenhäusern schon jetzt umgesetzt.“
Die Tarifverhandlungen werden am 3. Februar 2015 fortgesetzt. Der Verhandlungsrunde ist für zwei Tage terminiert.





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