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Hohe Verluste in Stuttgart

Stuttgart. Das städtische Klinikum stecke tief in den roten Zahlen, schreibt die Stuttgarter Zeitung. Der Verlust könne von 17 im letzten auf 24 Millionen Euro in diesem Jahr steigen. Der Gemeinderat habe bisher ein Defizit von zehn Millionen Euro in dem 2200-Betten-Klinikum akzeptiert. 2014 seien dann aber 17 Millionen erreicht worden, in diesem Jahr könnten es 24 Millionen Euro werden.
Die Krankenhausleitung habe eine lange Liste von zum Teil drastischen Sparvorschlägen geliefert. Dazu gehöre die nächtliche Schließung der OPs in Bad Cannstatt, die Schließung des dortigen Labors, der Humangenetik. Auch die Schließung Palliativstation, Kieferklinik und Kinderonkologie stünden auf der Liste. Auf den Prüfstand solle u.a. auch die interdisziplinäre Notaufnahme, schreibt die Zeitung.


CDU-Fraktionschef Alexander Kotz habe erklärt, man wolle nichts schönreden, aber das Klinikum sei kein Betrieb, bei dem man Tabula rasa machen könne. Wichtig seien nachhaltige Einsparungen.
Verwiesen wurde auch auf die externen Ursachen des Defizits, wie zu geringe Fallpauschalen und Investitionszuschüsse, an denen alle Krankenhäuser litten. Krankenhausbürgermeister Werner Wölfle (Grüne) habe erklärt, es gebe keinen Zweifel, dass die Stadt auch künftig „Lasten des Klinikums übernehmen wird“.





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