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Gröhes 10 Punkte zur Hygiene

Berlin. Offenbar fand Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe, dass in Punkto Hygiene in den Krankenhäusern noch immer zu wenig getan wird. Er hat daher einen „10-Punkte-Plan zur Bekämpfung resistenter Erreger“ erarbeiten lassen.


Die bisherigen Maßnahmen reichten nicht, so die Begründung. Hygienestandards sollen daher weiter ausgebaut und über die Hygienequalität der Krankenhäuser soll besser informiert werden. Die Meldepflichten zur Früherkennung resistenter Erreger werden verschärft. Schon beim ersten Nachweis ist das zu melden. Krankenhäuser sollen ihre Qualitätsberichte um einen Teil mit verständlichen Informationen zu den Hygienestandards für die Patienten ergänzen. Künftig soll das Robert-Koch-Institut in die Kontrollen einbezogen werden. In den 10 Punkten werden außerdem verpflichtende Fortbildungen des medizinischen Personals – auch in Arztpraxen - angestrebt. Verbessern will das Ministerium u.a. auch die Versorgungsforschung zur Vermeidung nosokomialer Infektionen.
Der Bundesgesundheitsminister will das Thema auch demnächst auf dem G7-Gipfel auf die Tagesordnung bringen.





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