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Gemeinsamer Klinikverbund soll 2016 kommen

Frankfurt am Main. Nach knapp einjährigen Verhandlungen haben die Stadt Frankfurt am Main und der Main-Taunus-Kreis ein Vertragswerk über die mögliche Struktur des gemeinsamen Klinikverbunds Frankfurt-Main-Taunus vorgelegt. Darüber informierte der Main-Taunus-Kreis. Die Frankfurter Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig, Stadtkämmerer Uwe Becker sowie der Landrat des Main-Taunus-Kreises, Michael Cyriax, und Erster Kreisbeigeordner Wolfgang Kollmeier stellten vor Ostern die wesentlichen Inhalte vor.
Danach soll die Dachgesellschaft unter dem Namen „Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH“ zum 1. Januar 2016 die Arbeit aufnehmen. Die politischen Gremien von Stadt und Kreis müssen noch zustimmen. Auch die Voten der Finanzbehörden und der Kommunalaufsicht stehen noch aus.

Das Vertragswerk sieht die Bildung eines gemeinnützigen Verbunds vor. Beide Gesellschafter bringen ihre Grundstücke und Immobilien, die Krankenhausbetriebe mit den Tochtergesellschaften ein. Die drei Standorte in Höchst, Bad Soden und Hofheim seien gesichert. Das medizinische Angebot bleibe bestehen, aber Schwerpunkte würden weiterentwickelt. Es entstehe einer der größten kommunalen Klinikverbünde in Hessen.
Das wirtschaftliche Konzept fußt auf erhebliche Vorleistungen durch Stadt und Kreis. Die Häuser würden von den Risiken der Vergangenheit freigestellt, so dass sie mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet starten könnten. Dafür müssten aber im Verbund klare Strukturmaßnahmen erfolgen - Zusammenlegung von Abteilungen, Maßnahmen zur Prozessoptimierung und auch der schrittweise Abbau von Personal in Bereichen, die perspektivisch ohnehin entfallen würden. Insgesamt müssten 110 Stellen abgebaut werden.

Mit der Umsetzung von Restrukturierungsauftrag und Medizinkonzeptes wird die kollegiale Geschäftsführung der Dachgesellschaft beauftragt. Ein Aufsichtsrat – verstärkt durch externen Sachverstand - soll die Geschäftsführung dabei kontrollieren.





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