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Streik in der Charité

Berlin. Zwei Jahre lang wurde verhandelt. Nun wird seit dem 22. Juni in der Berliner Charité gestreikt. Außergewöhnlich: Es geht den Schwestern und Pflegern nicht ums Geld, sondern um mehr Pflegefachkräfte, einen Tarifvertrag, der feste Personalquoten vorschreibt.
Der Streik ist unbefristet. Charité und verdi haben sich auf eine Notdienstvereinbarung geeinigt. Es wurden 1000 verschiebbare Behandlungen abgesagt. Pro Tag werden etwa 200 Operationen ausfallen.
Der Tarifkonflikt könnte Folgen für alle Krankenhäuser haben. Am Ende geht es um die Gesundheitspolitik insgesamt, auch die der Länder, deren mangelhafte Investitionsfinanzierung ein Grund dafür ist, dass die Krankenhäuser auch zu Einsparungen im Personalbereich gezwungen sind, um notwendige Investitionen tätigen zu können.





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