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Viele Klinikärzte für zweite Meinung

Hamburg. Auch Klinikärzte sprechen sich für das Zweitmeinungsverfahren in Krankenhäusern aus. Es habe deutliche Vorteile für Patienten. Das zeigte eine Umfrage der Asklepios Kliniken Hamburg. Befragt wurden mehr als 100 Ärzte, 70 Prozent waren dafür. 56 Prozent begründeten das mit der Möglichkeit, dass Krankenhausärzte ein internes Netzwerk nutzen könnten, 48 Prozent erklärten, der Klinikarzt habe im besten Falle schon viele ähnliche Fälle gesehen bzw. behandelt.


Allerdings sind sich Krankenhausärzte und Niedergelassene in der Bewertung nicht einig. Während 45 Prozent der Klinikärzte meinten, das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient werden damit gestärkt, waren nur 27 Prozent der niedergelassenen Ärzte dieser Ansicht.
69 Prozent der Krankenhausärzte hielten das Zweitmeinungsverfahren für sinnvoll, aber nur 57 Prozent der niedergelassenen Ärzte. Fast die Hälfte – 49 Prozent der Krankenhausärzte -meinten auch, dass so Kosten gespart und Operationen vermieden werden könnten. Bei den niedergelassenen Medizinern waren das nur 34 Prozent.
42 Prozent der befragten Krankenhausärzte waren der Ansicht, dass unser Gesundheitssystem ein standardisiertes Zweitmeinungsverfahren benötigt. Bei den Niedergelassenen teilten nur 26 Prozent diese Meinung.
Eine Begrenzung des Verfahrens auf bestimmte Operationen und Eingriffe, wie es im Versorgungsstärkungsgesetz vorgesehen ist, hielten die Klinikärzte aber für zu kompliziert. Bei den niedergelassenen Kollegen waren dies 48 Prozent.
Die Asklepios Kliniken in Hamburg bieten ihren Patienten bereit aktiv eine Zweitmeinung in einer Vielzahl medizinischer Fachbereiche an.





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