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"Der Patient und nicht die Rendite steht im Vordergrund" - Klinikum St. Georg Leipzig neu im IVKK

Berlin, 16. November 2015 - Die Klinikgruppe St. Georg mit Sitz in Leipzig hat sich dem Interessenverband kommunaler Krankenhäuser angeschlossen. Wie der Verband in Berlin mitteilte, geht der Beitrittsentschluß auf eine Vorstellung der Ziele und Organisation des IVKK im Rahmen der Jahrestagung des Gesundheitsausschusses im Deutschen Städtetag zurück. Dort hatte der Vorsitzende Bernhard Ziegler die Notwendigkeit hervorgehoben, im komplexen Umfeld der Krankenhauspolitik auch der Stimme der operativ Verantwortlichen Geschäftsführungen Gehör zu verschaffen.
Wie die Leipziger Geschäftsführerin Dr. Iris Minde bestätigte, ist dies ein Ansatz, der Unterstützung verdient:  "Der Interessenverband Kommunaler Krankenhäuser e.V. vereint allen voran Krankenhäuser, bei denen der Patient und nicht die Rendite im Vordergrund steht. In diesem Umfeld fühlen wir uns sehr gut aufgehoben und erhoffen uns einen effektiven fachlichen Austausch mit dem IKVV und seinen Mitgliedern", so Minde.
Im Rahmen der Verabschiedung des Krankenhausstrukturgesetzes sei erneut deutlich geworden, wie wichtig die vernetzte und hörbar vorgetragene Lobbyarbeit für Krankenhäuser ist, ergänzt Dr. Susann Breßlein, die mit dem Klinikum Saarbrücken seit drei Jahren im IVKK engagiert ist und inzwischen das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden bekleidet. "Gerade kommunale Kliniken brauchen eine starke Interessenvertretung in Ergänzung zu den kommunalen Spitzenverbänden.Die Kommunen als Träger agieren aufgrund ihrer Strukturen nicht immer gleichgerichtet und abgestimmt", so Breßlein. Zudem hätten die Kommunen viele andere Bereiche zu berücksichtigen, was - wie aktuell die Flüchtlingsintegration - Aufmerksamkeit für die Probleme und Herausforderungen des Krankenhauswesens erschwere. In dieses Vakuum sei 2005 der IVKK gegründet worden, um den Handlungsspielraum für das Management zu schützen und auszubauen. Am 1. Dezember veranstaltet der IVKK den ersten Kongress zur praktischen Umsetzbarkeit des KHSG. Mehr Informationen dazu unter www.ivkk-kongress.de

Das Klinikum St. Georg gGmbH hat mehr als 3.000 Beschäftige an 17 Standorten mit mehr als 25 Kliniken. Die Zentrale Notaufnahme ist mit über 50.000 Patienten die meistfrequentierte in Leipzig und die zweitgrößte in Sachsen. Dank modernster Operationsverfahren und Behandlungszentren sowie erstklassiger Spezialisten hat sich das Klinikum auch weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Um die medizinische Versorgung auf höchstem Niveau auch weiterhin sicherzustellen, investiert das St. Georg regelmäßig in die Kliniken und die Ausstattung. So wurde 2015 unter anderem eine zentrale OP-Einheit mit sechs neuen Operationssälen eröffnet.

Der Interessenverband kommunaler Krankenhäuser e.V. vertritt die Interessen der rund 600 Kliniken in kommunaler Trägerschaft in Deutschland. Gegründet im Jahr 2005 versteht sich der Verband als Ergänzung zur Arbeit der kommunalen Spitzenverbände und bringt die Stimme der fachlich verantwortlichen Geschäftsführungen, Vorstände und Krankenhausdirektorien in die öffentliche Debatte ein. Die Mitgliedshäuser des IVKK versorgen jährlich rund 2,5 Millionen Patienten und beschäftigen ca. 60.000 Mitarbeiter.





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