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Grundstein für Krebszentrum an der Uniklinik Köln gelegt

Köln. Die Bauarbeiten für das „Centrum für Integrierte Onkologie“ (CIO) an der Uniklinik Köln schreiten voran. In Anwesenheit von NRW-Staatssekretär Dr. Thomas Grünewald und Dr. h.c. Fritz Pleitgen, dem Präsidenten der Stiftung Deutsche Krebshilfe, wurde der Grundstein für das ambulante Behandlungszentrum gelegt. Das circa 78 Millionen Euro teure Krebszentrum wird aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.
Dr. Thomas Grünewald betonte den interdisziplinären Charakter des CIO. Die Uniklinik Köln sei in der Onkologie exzellent aufgestellt. In den vergangenen Jahren seien von den international renommierten Studiengruppen wie auch aus der Versorgung viele innovative und sehr patientennahe Impulse ausgegangen. Das neue Gebäude werde alle Ambulanzen an einem Ort vereinen und ermögliche einen schnellen Brückenschlag zwischen Forschung und klinischer Anwendung. Durch den Neubau werde die hervorragende Arbeit des CIO weiter gestärkt.


Das CIO-Gebäude wird künftig die erste und zentrale Anlaufstelle für alle Krebspatienten sein. Für die häufigsten Tumorerkrankungen wie Brust-, Darm-, Prostata- oder Lungenkrebs sowie Leukämien und bösartige Lymphome wird es eigene interdisziplinäre Ambulanzen und Spezialsprechstunden geben.
„Aufgrund der umfassenden Beschäftigung mit Krebserkrankungen haben wir gelernt, dass es neben der optimalen Diagnostik und Therapie weitere wesentliche Herausforderungen gibt, denen man sich stellen muss. Neben den medizinischen Einrichtungen wird deshalb auch unser psychoonkologisches Versorgungsangebot in die oberste Etage des CIO-Neubaus einziehen. Und im Erdgeschoss wird ein großer sporttherapeutischer Bereich geschaffen werden“, so Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln.
Für den langjährigen Direktor des CIO und Initiator des Krebszentrums, Prof. Dr. Michael Hallek, ist das neue Gebäude Symbol für die gelebte Interdisziplinarität, die das Zentrum auszeichnet.
Im CIO Köln arbeiten alle rund 40 Kliniken und Institute zusammen, die auf dem Campus der Uniklinik Köln mit der Erforschung, der Diagnose und der Therapie von Krebserkrankungen zu tun haben. Mit gut 13.500 Quadratmetern Nutzfläche auf sieben Etagen ist das Krebszentrum der größte Klinikneubau auf dem Gelände der Uniklinik Köln seit den 1970er Jahren. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant.





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