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Klinikum weiter auf Erfolgskurs

Kulmbach. Mit einem Haushaltsvolumen von mehr als 136 Millionen Euro für das laufende Jahr hat die Verbandsversammlung des Klinikums Kulmbach wieder einen Rekordhaushalt verabschiedet. Das berichtete die Frankenpost. Der Erfolgsplan schließe in Erträgen und Aufwendungen mit mehr als 123 Millionen Euro und liege damit um 7,4 Millionen Euro über den Werten des Vorjahres. Immer mehr Menschen lassen sich im Klinikum Kulmbach behandeln. Allein die steigende Zahl der Behandlungen schlage sich bei den Einnahmen mit einem geplanten Plus von rund acht Millionen Euro nieder. Es seien in 2016 bereits 33 zusätzliche Planstellen geschaffen worden.

Der Vermögensplan verzeichne einen Anstieg um rund vier Millionen Euro und betrage in Einnahmen und Ausgaben für 2016 fast 13 Millionen Euro, so die Zeitung. In diesem Jahr werde das Klinikum 615 Patienten mehr als 2015 behandeln. Der Anstieg der stationären Fälle betreffe vor allem die Fachbereichen Pneumologie, Urologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, die Unfallchirurgie sowie den neuen Schwerpunkt plastische und Handchirurgie. Sehr gut entwickle sich nach Aussage von Geschäftsführerin Brigitte Angermann auch die Fachklinik in Stadtsteinach mit ihrer Akutgeriatrie, die immer höheren Zuspruch erfahre und von der Zertifizierung des Gesamthauses als Alterstraumazentrum profitiere. Rund 1000 Menschen würden hier jährlich behandelt. Auch die Ausgaben seien gestiegen. Neueinstellungen und Tariferhöhungen schlagen mit Mehrkosten zu Buche. Insgesamt rechne das Klinikum für dieses Jahr mit Personalkosten von fast 70 Millionen Euro. Das sind nahezu 4,9 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Das Anlagevermögen einschließlich Fachklinik und Wohnbereich beträgt dem Bericht zufolge derzeit nach Abzug der Abschreibungen 95 Millionen Euro. Die Bilanzsumme 2015 beläuft sich auf 146,2 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt 49,8 Prozent. Das Klinikum stehe weiterhin sehr gut da. Das sei auch Ausdruck der Arbeitsleistungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen, so die Geschäftsführerin. Alle Investitionen kann das Klinikum aus Eigenmitteln schultern. Das heißt: Die kommunalen Träger müssen nirgendwo zuschießen.





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