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Initiative gegen das Vergessen

Worms. Patienten mit Demenz sollen künftig besser betreut werden. Aus diesem Grund hat das Klinikum eine „Initiative gegen das Vergessen“ gestartet. Darüber informierte die Wormser Zeitung. Finanziert werde die rund 10 000 Euro teure Aktion fast ausschließlich aus Spendengeldern des Fördervereins.
Die Zahl der an Demenz leidenden Patienten im Klinikum habe enorm zugenommen. Außer in der Klinik für Geriatrie im Hochstift würden z.B. auch in der Inneren Medizin oder der Unfallchirurgie immer mehr demenzielle Patienten behandelt, erklärte Pflegedirektorin Brigitte Ahrens-Frieß gegenüber der Zeitung. Menschen mit Demenz benötigten aber während eines Aufenthaltes im Krankenhaus besondere Betreuung. Diese stelle höchste Anforderungen an Ärzte und Pflegende, die hierfür speziell ausgebildet sein müssten. Im Mittelpunkt der Demenz-Initiative des Klinikums stehe daher die umfangreiche Schulung der Mitarbeiter. Außerdem sei ein Qualitätszirkel neu gebildet worden, in dem neueste wissenschaftliche Erkenntnisse ausgetauscht und Fallbeispiele besprochen würden.


Dank des Fördervereins konnte Förderspielzeug wie bewegungsaktivierende Materialien, therapeutischen Spielen und Therapie-Puppen angeschafft werden. Wichtig sei auch, dass Angehörige mit der Betreuung von Demenzpatienten nicht alleine gelassen würden. Die Klinik für Geriatrie veranstalte einmal monatlich eine Demenzrunde für betroffene Angehörige. Es werde zudem ‚Rooming-In’ angeboten, so die Pflegedirektorin. Der große Dank gelte den Mitgliedern des Fördervereins, ohne den die Finanzierung des Projektes nicht möglich gewesen wäre, so Klinikum-Geschäftsführer Bernhard Büttner.





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