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Normalstationen mit innovativem Frühwarnsystem ausgestattet

Dresden. Der Einsatz eines innovativen Überwachungssystems auf den Normalstationen der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie (VTG) des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden rundet die von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie klinikumsweit etablierten Maßnahmen zur optimalen Patientensicherheit ab.
Als Vorreiter in Deutschland hatte das Klinikum vor vier Jahren spezielle Kriterien festgelegt, nach denen das innerklinische Notfallteam bereits bei frühen Anzeichen einer möglichen gesundheitlichen Krise alarmiert wird. Damit lässt sich die Zahl von Herzstillständen während eines Krankenhausaufenthaltes deutlich senken.


Die jetzt auf den VTG-Normalstationen eingesetzte Lösung perfektioniert diese Vorgehensweise, in dem es als elektronisches Frühwarnsystem die Daten in patientenangepassten Zeitintervallen erfasst und mit einem Punktesystem auswertet. Die Stärke des intelligenten Systems ist es, dass die Kriterien für die automatische Alarmierung des ärztlichen und pflegerischen Personals durch die Klinik selbst definiert werden. Auch deshalb etablierten die Anästhesisten und Chirurgen des Uniklinikums das innovative System gemeinsam. Die „IntelliVue Guardian Solution“ wird nun erstmals regulär in einem deutschen Krankenhaus eingesetzt.
Die Besonderheit des Systems sei, dass die patientenindividuell eingestellten Zeitintervalle für die Messung der Vitalfunktionen zeitgleich nach vorgegebenen Parametern ausgewertet und dokumentiert werden. Dies sei eine sinnvolle Ergänzung der 2012 etablierten Vorgaben für das innerklinisches Notfallteam“, sagte Prof. Thea Koch, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, die am Dresdner Uniklinikum für die Organisation der Versorgung von klinikumsinternen Notfällen verantwortlich ist.
Insbesondere bei der Versorgung schwerstkranker Patienten lassen sich unerwartete Komplikationen während des Krankenhausaufenthaltes nicht ausschließen. Die nun auf den Normalstationen der VTG eingesetzte „IntelliVue Guardian“ Patientenmonitore mit dem „Early Warning Scoring-Protokoll“ unterstützt Ärzte und Pflegende der beiden Normalstationen der VTG-Klinik dabei, die individuellen Risiken für eine Verschlechterung des Allgemeinzustands jedes ihrer Patienten so früh wie möglich zu erkennen, um zeitnah gegensteuern zu können.





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