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Kliniken kooperieren bei Hebammenausbildung

Idstein/Frankfurt am Main. Der 1. September 2017 könnte ein historischer Tag in der Ausbildung von Hebammen und Entbindungspflegern werden: Zum ersten Mal würden sich in Frankfurt am Main Schülerinnen und Schüler auf diesen Beruf vorbereiten können. Die Planung der Schule geht auf die Initiative der Carl Remigius Medical School, des Universitätsklinikums Frankfurt, des Bürgerhospitals und Clementine Kinderhospitals Frankfurt zurück, die am 5. Dezember eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben.
Anfang kommenden Jahres soll der Zulassungsantrag beim Regierungspräsidium Darmstadt gestellt werden. Mit einer Entscheidung rechnen die Initiatoren Ende des ersten Quartals 2017. Zum Start ist eine Kursgröße von zwanzig Teilnehmern geplant, der Unterricht findet in den Räumlichkeiten der Carl Remigius Medical School in Frankfurt statt. Die Ausbildung dauert drei Jahre und sieht einen hohen Praxisanteil vor. Dieser wird in den beiden kooperierenden Kliniken erbracht.


„Aufgrund des Mangels an entsprechenden Fachkräften haben wir uns mit unseren Partnern entschlossen, uns auf eigene Initiative um die Hebammenausbildung zu kümmern“, sagt Wolfgang Heyl, Geschäftsführer des Bürgerhospitals und Clementine Kinderhospitals Frankfurt am Main. „Aufgrund der vielen Anfragen, die uns zu diesem Thema erreichen, sind wir sehr zuversichtlich, dass wir schon 2017 mit einem starken Ausbildungsjahrgang starten können.“ Von ähnlich großer Nachfrage berichtet auch Prof. Dr. med. Jürgen Graf, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums.
Seit 2009 vereinen das Bürgerhospital und das Clementine Kinderhospital ihr umfangreiches Angebot medizinischer Leistungen und arbeiten eng zusammen. Gemeinsam sind sie Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt.





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