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Landrat für Millionen-Investitionen ins Saarburger Krankenhaus

Trier/Saarburg. Der Landkreis Trier-Saarburg stützt in jedem Jahr mit viel Geld das Kreiskrankenhaus Saarburg. Im Gespräch mit dem Trierischen Volksfreund hat Landrat Günther Schartz begründet, warum auch in den kommenden Jahren mehrere Millionen Euro in das Haus investiert werden sollen. Im vergangenen Jahr betrug der Zuschuss 1,6 Mio. Euro.
Schartz hat danach u.a. erklärt, die Verluste der Gesellschaft bereinigt um Sonderfaktoren lägen seit 2013 auf einem konstanten Niveau.

Die wirtschaftlich schwierige Situation sei grundsätzlich durch eine unzureichende Finanzierung der Betriebskosten eines kleineren Krankenhauses im ländlichen Raum und eine massive Unterfinanzierung für Investitionen durch das Land geprägt. Für 2017 rechne man mit einem Verlust von rund 1,45 Millionen Euro. Ziel sei, die Verluste des Krankenhauses bis zur Umsetzung des Konzepts für die Zukunft und der dafür notwendigen Investitionen zu stabilisieren. 

Daneben sei es auch wichtig, das Haus weiterzuentwickeln. Der Kreis finanziere daher auch Zuschüsse für Investitionen, die zur Umsetzung des Konzeptes notwendig seien in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro. In den Folgejahren seien Investitionen in ähnlicher Höhe geplant. Darüber hinaus plane man weitere Investitionen mit Hilfe von Investoren in den nächsten drei Jahren in Höhe von 12,3 Millionen Euro. 

Ein Krankenhaus sei eine Einrichtung der sozialen Infrastruktur und der Daseinsvorsorge und daher vergleichbar mit Schulen oder Kindertagesstätten, die ebenfalls kommunal oder privat betrieben werden können. Zwar bestehe kein Rechtsanspruch auf einen Krankenhausplatz in einem bestimmten Krankenhaus, aber ein Anspruch auf eine zeitgemäße und wohnortnahe Gesundheitsversorgung, so der Landrat. Das Krankenhaus Saarburg stelle einen wichtigen Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung im Kreis dar und ergänze somit das Angebot der Krankenhäuser in Trier. Es gehe darum, Krankenhaus, Seniorenzentrum und Medizinische Versorgungszentren zu einem sektorenübergreifenden Gesundheitszentrum für die Region weiter zu entwickeln. 






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