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MB: Tarifverhandlungen mit Helios kommen nur schwer in Gang

Berlin. Auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Helios Kliniken GmbH am 8. Februar in Berlin konnten keine wesentlichen Fortschritte erzielt werden. Laut einer Information der Ärztegewerkschaft hat sich wohl vor allem die Vergütung der Arbeit zu ungünstigen Tageszeiten als erwartet schwieriges Verhandlungsthema erwiesen.

Es gehe um die Forderung des MB „nach einer sachgerechteren Vergütung von Schichtarbeit und zeitversetzten Diensten der Ärzte, um so einen angemessenen Ausgleich für die damit verbundene zusätzliche Arbeitsbelastung zu schaffen“. Helios habe von der Ausdehnung der sogenannten „Servicezeiten“ bis in die Abendstunden hinein erheblich profitiert, wolle aber diese Leistungsausweitung nicht adäquat vergüten.

Der Marburger Bund will erreichen, das aus den 1970er Jahren stammende Vergütungssysteme für zeitversetzte Dienste und Schichtdienste durch ein modernes System der Vergütung mit Zuschlägen für die Zeiten am späten Nachmittag und frühen Abend ersetzt werden.

Außerdem fordert die Gewerkschaft linear 5,4 Prozent mehr Gehalt. Auch hier sei keine Annäherung erreicht worden.

Die nächste Tarifrunde soll am 15. März in Berlin stattfinden.





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