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Tief in roten Zahlen

Greifswald. Das Uniklinikum Greifswald steckt tief in den roten Zahlen. 2014 und 2015 gab es ein Defizit von 13,5 und 14,3 Millionen Euro. In einem Interview mit der Ostsee-Zeitung erklärte der neue kommissarische Vorstand Professor Claus-Dieter Heidecke, es sei bereits ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht worden. Erste Erfolge würden sich bereits einstellen. Das Defizit des Jahres 2016 werde bereits niedriger sein als in den Vorjahren, wobei die Lohnsteigerungen 2018 und 2019 in Höhe von fünf Mio. Euro pro Jahr eine große Herausforderung sein würden. Bis dahin müssten die Strukturmaßnahmen greifen.


Dabei gehe es sowohl um Leistungssteigerungen als auch um Einsparungen. Bei den Sachkosten gebe es noch ein großes Potenzial. Personal werde über natürlich Fluktuation eingespart. Zudem werde man Aufgaben umverteilen, z.B. die Dokumentation. Analysiert würden die Prozesse und Schnittstellen, um sie besser aufeinander abzustimmen.
Was die Leistungsseite betreffe, sei eine Markt- und Wettbewerbsanalyse in Auftrag gegeben worden. Danach könne entschieden werden, wie das Leistungsspektrum anzupassen sei und wo die Uniklinik mit ihrer Expertise auf dem jeweiligen Gebiet sinnvoll wachsen könne. Das OP-Management sei bereits optimiert worden.
Bei den meisten Kollegen sei inzwischen angekommen, „dass es fünf vor zwölf ist“.





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