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Kein Zuschuss für Asklepios

Bad Tölz. Die Geburtenstation in Bad Tölz werde bald Geschichte sein, der Kreißsaal geschlossen, informiert die Süddeutsche Zeitung. Der Kreistag habe mehrheitlich abgelehnt, dem Gesundheitskonzern einen Millionen-Zuschuss zu gewähren. Stattdessen soll die Geburtshilfe an der Kreisklinik in Wolfratshausen gestärkt werden – dies mit Hilfe eines Kooperationspartners, wie Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) mitteilte. Wer das sein werde, stehe noch nicht fest. Zuerst müsse es eine offizielle Anfrage geben. In seinem Beschluss habe der Kreistag zugleich Asklepios aufgefordert, die Geburtshilfe in Bad Tölz aufrechtzuerhalten, so die Zeitung.


Die finanzielle Beteiligung bei Asklepios hätte dem Artikel zufolge den Landkreis jährlich 1,8 Millionen Euro gekostet. Experten hätten dem Kreisausschuss von dieser Lösung abgeraten.
Niedermaier habe betont, dass man alles tun werde, damit es in Zukunft auch Tölzer und Wolfratshauser Kinder geben werde. Ob das auch klappe, werde sich zeigen. Asklepios habe bereits zugesagt: die Kreißsäle im Tölzer Krankenhaus für eine Außenstelle zur Verfügung zu stellen. Der Geschäftsführer der Asklepios-Klinik, Joachim Ramming, teilte mit, die Station werde wie angekündigt zum 1. April geschlossen.





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