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Krankenhaus bleibt

Groß-Gerau. Laut Mehrheitsbeschluss des Kreistages bleibt die Kreisklinik Groß-Gerau mit ihren rund 450 Mitarbeitern erhalten. Das berichtete die Frankfurter Rundschau. Das Haus habe seit 2008 Verluste verbucht. Pläne, zusammen mit drei Kliniken aus der südhessischen Region das Kreiskrankenhaus in ein Zentrum für Altersmedizin umzuwandeln, seien zuvor gescheitert. Der Kreis habe sich geweigert, dem Willen des zuständigen Sozialministeriums zu folgen und die Innere sowie die Chirurgische Abteilung des Krankenhauses in Groß-Gerau zu schließen. Klinikgeschäftsführer Reinhard Linn habe seit Anfang des Jahres ein Konzept zum Weiterbetrieb des Krankenhauses in Eigenregie des Kreises entwickelt.


Der Kreistag hat dem Fortführungskonzept zugestimmt und will Verluste aus der Gewinn- und Verlustrechnung für die Jahre 2018 bis 2026 bis zu einem Höchstbetrag von jährlich drei Millionen Euro zu übernehmen.
Etwaige Gewinne bis 2026 sollen mit entstandenen beziehungsweise noch entstehenden Verlusten verrechnet werden, so die Zeitung. Für geplante Investitionen sollen zunächst die pauschalen Fördermittel des Landes verwendet werden - 1,8 Millionen Euro im Jahr.
Für den Erhalt der Klinik hatte sich eine Bürgerinitiative stark gemacht und dem hessischen Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) in Wiesbaden 16 000 Unterschriften überreicht.





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