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Agaplesion weiter erfolgreich

Frankfurt am Main. Das christliche Gesundheitsunternehmen Agaplesion gemeinnützige AG legte den neuen Geschäftsbericht 2016 / 2017 vor. Der Vorstand berichtet darin ausführlich über die zahlreichen Projekte zu den strategischen Jahresschwerpunkten Digitalisierung (2016) und Spiritualität (2017). Die Umsatzerlöse stiegen um rund 15 Prozent auf insgesamt 1.113,1 Mio. Euro. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss beträgt 30,8 Mio. Euro. Die finanziellen Mittel werden nicht ausgeschüttet, sondern in moderne Einrichtungen und Patientenbetreuung investiert.


Inhaltlich sei zweifelsohne die Entwicklung der Digitalstrategie das beherrschende Thema des Geschäftsjahrs 2016 gewesen. „Die Digitalisierung ermöglicht eine bessere Behandlungsqualität für Patienten in den Krankenhäusern und die Bewohner unserer Wohn- und Pflegeeinrichtungen. Denn nur digital können wir sicherstellen, dass die immer umfangreicheren Informationen zu jeder Zeit für alle am Behandlungsprozess Beteiligten zur Verfügung stehen“, erklärt Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender Agaplesion gAG. Mit der Umsetzung der mobilen digitalen Patientenakte schaffe das Unternehmen hierfür die notwendigen Voraussetzungen.
Die Digitalstrategie werde Agaplesion auch in den kommenden Jahren beschäftigen. Die Versorgungsstrukturen rund um den Patienten würden immer komplexer. Horneber: „Darum denken wir darüber nach, wie wir nicht nur innerhalb unserer Einrichtungen Informationswege organisieren, sondern auch über die Sektorengrenzen hinweg.“ An vielen Standorten gelinge Agaplesion bereits eine sinnvolle Integration von ambulanter und stationärer Behandlung, von SGB-V- und SGB-XI-Leistungen. Aber nicht nur Gesundheitseinrichtungen, auch die Patienten würden immer größere Datenmengen erheben, bei denen geklärt werden müsse, wie sie sinnvoll in die Behandlungsprozesse eingebracht werden könnten.
„Während die Digitalisierung unsere technischen Voraussetzungen stärkt, haben wir uns im Lutherjahr 2017 Spiritualität als strategisches Jahresthema vorgenommen, um unsere inneren Kräfte zu stärken“, umreißt PD Pfr. Dr. Holger Böckel, Leiter des Agaplesion Instituts für Theologie – Diakonie – Ethik, die Zielsetzung des aktuellen Jahresthemas. Gerade beim beherzten Aufbruch in eine digitale Zukunft gelte es, sich seiner spirituellen Wurzeln bewusst zu sein, denn der Fortschritt müsse an vielen Stellen ethisch bewertet werden.
Wirtschaftlich sei das Geschäftsjahr 2016 sehr erfolgreich verlaufen, berichtete Vorstand und Finanzchef Jörg Marx. Im stationären und teilstationären Bereich wurden über 260.000 Patienten behandelt, rund 11.500 mehr als im Vorjahr ambulant waren es rund 406.500 Patienten. Im Bereich Wohnen und Pflegen stieg die Zahl der Berechnungstage um 4 Prozent auf rund eine Mio. Die Umsatzerlöse stiegen um rund 15 Prozent auf insgesamt 1.113,1 Mio. Euro. Das organische Wachstum lag mit 3,8 Prozent (Vorjahr: 3,2 Prozent) überproportional zum Markt. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von 30,8 Mio. Euro erwirtschaftet. Im Jahr 2016 erhöhte das Unternehmen seine Investitionen noch einmal auf 139,8 Mio. Euro (Vorjahr: 102,7 Mio.).





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