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Uniklinik Köln wächst weiter dynamisch

Köln. Auch im achten Jahr in Folge blickt das Universitätsklinikum Köln auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit einer positiven Leistungsentwicklung zurück. „Die hohe Weiterempfehlungsrate und erneut gestiegene Patientenzahlen zeugen vom großen Vertrauen unserer Patienten und Zuweiser in unsere wissenschaftsnahe und menschliche Spitzenmedizin“, erklärte der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Edgar Schömig, in der Jahrespresskonferenz.


Die Auslastung des Universitätsklinikums habe 2016 im Durchschnitt bei 90 Prozent gelegen, was angesichts einer durchschnittlichen Auslastung der deutschen Krankenhäuser von rund 78 Prozent ein hervorragender Wert sei. Im Rahmen der Landeskrankenhausplanung seien dem Universitätsklinikum zuletzt 124 zusätzliche Betten im somatischen Bereich zugesprochen worden – trotz der landesweiten Reduzierung von Planbetten. Auch 2016 konnte somit das dynamische Wachstum fortgesetzt werden.
Im vergangenen Geschäftsjahr wurden 360.882 Patienten im Universitätsklinikum behandelt, davon 62.249 stationär – eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 5,94 Prozent.
Mit dem in 2016 begonnenen Medizinischen Modernisierungsprogramm investiert das Land NRW an der Uniklinik Köln in den nächsten Jahren 346 Millionen Euro für fünf Bau- und Sanierungsprojekte, darunter ein neues Eltern-Kind-Zentrum und das neue CIO-Gebäude. „Wir begrüßen sehr, dass die neue Landesregierung bereits weitere notwendige Investitionen für große Baumaßnahmen, Infrastruktur und Bauunterhaltung für Universitätskliniken angekündigt hat. Ein besonderes Augenmerk verdienen in dem Zusammenhang die stetig steigenden Anforderungen an unsere IT-Infrastruktur. Sie ist für eine dynamische Weiterentwicklung in den Bereichen Versorgung, Forschung und Lehre absolut unabdingbar. Daher ist das im Koalitionsvertrag avisierte IT-Investitionsprogramm aus unserer Sicht die richtige Antwort“, betonte der Vorstandsvorsitzende abschließend.
Zur wirtschaftlichen Situation erklärte Günter Zwilling, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Kaufmännischer Direktor, die 2016 durch den Klinikbetrieb erwirtschafteten Umsatzerlöse betrügen 575 Millionen Euro - ein Plus von rund 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen habe man das Vorjahresniveau halten können. Das Ergebnis der gesamten Unternehmensgruppe nach Steuern weise einen Jahresüberschuss von 5,1 Millionen Euro aus und liege damit auf Vorjahresniveau. Entsprechend der Leistungsentwicklung sei auch die Zahl der Beschäftigten erneut gestiegen. Mit über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehöre das Universitätsklinikum weiterhin zu den größten Arbeitgebern in Köln und der Region.
Zur Situation der Pflege verwies Pflegedirektorin Vera Lux auf einen gut besetzten Stellenplan. Über das Pflegestellenförderprogramm seien in 2016 weitere Stellen zugesetzt worden. Den durch weiter steigende Patientenzahlen zunehmenden Personalbedarf decke man weiterhin zu einem hohen Anteil durch die Übernahme von Auszubildenden, aber auch durch externe Bewerber.





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