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Deutlich mehr Geld, aber erst ab 2019

Düsseldorf. Nach der Ankündigung aus dem Düsseldorfer Gesundheitsministerium, es werde für die Krankenhäuser 250 Millionen Euro mehr geben – also 780 Millionen – sieht der der Etat 2018 doch nur noch 50 Millionen Euro mehr vor. Das wurde heftig von der Landeskrankenhausgesellschaft kritisiert. Das seien zwei Schritte zurück, so KGNW-Präsident Jochen Brink.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) habe das bestätigt, so die Westfälischen Nachrichten.

Er habe aber gegenüber der Zeitung bekräftigt, dass die Krankenhäuser ab 2019 deutlich mehr Geld erhalten würden – in den nächsten Jahren insgesamt 600 Millionen Euro zusätzlich. Die Krankenhäuser in NRW seiend deutlich unter­finanziert worden, „damit machen wir Schluss“. Die bis 2021 geplanten Zuschläge verbinde er mit einem Kurswechsel bei der Mittelverteilung. Das meiste zusätzliche Geld fließe in die Förderung einzelner Kliniken statt als Investitionspauschale.

2018 steigen die allgemeinen Mittel um 16,7 auf 547,7 Millionen Euro, mit 33,3 Millionen nehme Laumann erste Weichenstellungen in der Krankenhausplanung vor. Dafür seien 2019 schon 166,7 Millionen Euro eingeplant, die Pauschale steige leicht auf 560 Millionen, informiert die Zeitung. In den beiden folgenden Jahren wolle der Minister die Einzelförderung auf 200 Millionen Euro jährlich erhöhen. Die Pauschale soll dann bei 565 Millionen bleiben. Er strebe eine Krankenhausplanung an, die flexibler, schneller und effizient sei.





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