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Krankenhäuser fordern: Klinikpersonal stärken - Bürokratie abbauen

Düsseldorf. Die Kliniken in Deutschland fordern eine nachhaltige Verbesserung ihrer finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen. "Die Themen Personalsicherung und Fachkräftemangel in der Pflege sind die zentralen Reformbaustellen in der kommenden Legislaturperiode", erklärte Thomas Reumann, Kongresspräsident des 40. Deutschen Krankenhaustages, im Rahmen der Medica in Düsseldorf. Dabei müsse die Verbesserung der Refinanzierung der Personalkosten für die Krankenhäuser umgesetzt werden.

Darüber hinaus bräuchten die Kliniken bei der Ausbildung von Pflegekräften mehr Unterstützung. "Die jetzt schon problematische Personalsituation mit rund 10.000 freien Stellen zeigt, dass starre Personalvorgaben nicht weiterhelfen", machte Reumann deutlich. Wenn man den Pflegeberuf attraktiver machen möchte, müsse man zudem die überbordende Bürokratie im Krankenhaus abbauen. "Pro Tag verbringt ein Arzt vier Stunden mit bürokratischen Tätigkeiten, eine Pflegekraft drei Stunden. Zeit, die für die Pflege und die ärztlichen Leistungen fehlt", so Reumann, zugleich Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Notwendig sei eine konzertierte Aktion zum Abbau der Bürokratie im Gesundheitswesen. Darüber hinaus forderte der DKG-Präsident in den Themenfeldern ambulante Notfallversorgung, Investitionskosten und Digitalisierung weiteren gesetzlichen Anpassungsbedarf.





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