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Martin-Luther-Krankenhaus wird geschlossen

Rotenburg/Zeven. Zum Jahresende soll das Zevener Martin-Luther-Krankenhaus soll zum Ende des Jahres geschlossen werden. An seiner Stelle ist ambulantes Gesundheitszentrum vorgesehen. Das wurde in einem Pressegespräch mit Landrat Hermann Luttmann und Ostemed-Geschäftsführer Siegfried Ristau mitgeteilt, die die Pläne für die Abwicjlung der Klinik sowie die neue Konzeption vorstellten. Anfang April wird sich der Kreistag in einer Sondersitzung damit beschäftigen.

Zunächst hatte es Versuche zur Rettung des Hauses gegeben. Diese seien sowohl finanzielle als auch medizinisch gescheitert, so Luttmann. Der 2013 mit dem Ausscheiden der Sana Kliniken AG aus der Ostemed Kliniken und Pflege GmbH eingeleitete Umstrukturierungsprozess habe nicht die notwendige Unterstützung der Gesetzlichen Krankenkassen und des Landes Niedersachsen gefunden. Seit 2013 hätten sich die Zuschüsse für Ostemed für den Landkreis auf 17,7 Millionen Euro addiert.

Nach Übernahme der Sana-Anteile in Zeven und Bremervörde durch den Landkreis war man eine Kooperation mit den Elbe-Kliniken Stade-Buxtehude eingegangen, die erhalten bleiben, aber in der Form verändert werden soll. Zeven soll zu einem ambulanten Gesundheitszentrum werden, Bremervörde werde dafür als Klinik ausgebaut.

An beiden Standorten soll die ambulante und stationäre Altenpflege ausgebaut sowie spezialisiert werden. Insgesamt sind Investitionen für die Konzeptumsetzung in Höhe von 40 Millionen Euro vorgesehen. Es wird damit gerechnet, dass Land und Krankenkassen einen großen Teil davon übernehmen.





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