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NRW-Kliniken: Pflege und Notfallversorgung positiv – Investitionsstau ungelöst

Düsseldorf. Es sei ein gutes Zeichen für Mitarbeiter und Patienten, wenn die schwierige Situation in der Pflege bei den Politikern angekommen ist und die neue Bundesregierung die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung der Pflegenden verbessern wolle. Die geplante eigenständige Vergütung der Pflegepersonalkosten könne ein wichtiger Einstieg in den Ausstieg aus dem Hamsterrad der derzeitigen Krankenhausvergütung sein, sagte Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen. 


Die Neuordnung der Notfallversorgung sei zu begrüßen und müsse schnell umgesetzt werden. Die Versorgungsrealität sei anzuerkennen, Strukturen müssten daran angepasst und die Refinanzierung müsse auskömmlich finanziert werden.

Auch in NRW sind die Krankenhausvertreter enttäuscht über den ungelösten Investitionsstau. Im Koalitionsvertrag würden einerseits deutlich erhöhte Investitionen in Krankenhäuser gefordert, aber gleichzeitig die Länderkompetenz in der Krankenhausplanung und die Verpflichtung der Länder bei der Investitionsfinanzierung fortgeschrieben.

„Wer fordert, muss auch fördern. Bund und Land stellen ständig neue Ansprüche in Sachen Qualität und Personal in unseren Krankenhäusern, aber lassen uns beim Thema Investitionen erneut hängen. Auch die NRW-Landesregierung beabsichtigt nach der derzeitigen Planung, nur rund die Hälfte der laut RWI-Studie Investitionsbarometer NRW erforderlichen Mittel von 1,5 Mrd. Euro jährlich zu finanzieren. Ohne moderne Geräte und Gebäude wird auch das Ziel der attraktiven Arbeitsbedingungen für die Pflegenden konterkariert“, so Brink.





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