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Sana will den Wandel aktiv mitgestalten

Ismaning. Die Sana Kliniken AG hat ihren Wachstumskurs im Jahr 2017 fortgesetzt. Der Umsatz des drittgrößten privaten Klinikbetreibers in Deutschland verbesserte sich auf 2.569,9 Millionen Euro - eine Steigerung um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2016: 2.404,2 Millionen Euro). Das Ergebnis (EAT) stieg auf 95,3 Millionen Euro, das entspricht einem Plus von 5,8 Prozent (2016: 90,1 Millionen Euro). 

Vorstandsvorsitzender Thomas Lemke, zeigte sich mit diesem Ergebnis, gerade mit Blick auf die 2017 erfolgten Akquisitionen und die damit verbundenen Herausforderungen, sehr zufrieden. „Sana hat das medizinische Portfolio durch gezielte Zukäufe weiter gestärkt. Wir haben wichtige Schritte bei der horizontalen Erweiterung unseres Geschäftsmodells gemacht und uns auf den aus unserer Sicht relevanten Zukunftsfeldern, wie etwa der Digitalisierung, maßgeblich weiterentwickelt.“

Auch das operative Ergebnis (EBITDA) stieg 2017 trotz hoher Sanierungsbelastungen an, um 1,9 Prozent auf 225,9 Millionen Euro (2016: 221,6 Millionen Euro). Das EBIT verbesserte sich um 2,8 Prozent auf 140,3 Millionen Euro (2016: 136,5 Millionen Euro) und der Return on Capital Employed (RoCE) auf 12,1 Prozent gegenüber 11,1 Prozent im Vorjahr.

Zum Stichtag 31. Dezember 2017 gehörten 53 Krankenhäuser zur Sana Kliniken AG. Neu hinzugekommen sind im vergangenen Jahr das Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Köln, die Schreiber-Klinik in München-Bogenhausen, die Fachklinik für geriatrische Rehabilitation in Zwenkau und das DRK-Krankenhaus in Middelburg. „Diese Käufe folgten dabei der klaren Zielsetzung, in den vorhandenen lokalen Märkten das Leistungsangebot gezielt nachhaltig zu erweitern“, sagte Thomas Lemke. Zudem hat Sana im vergangenen Jahr den Essener Großhändler Roeser übernommen und so das bestehenden Leistungsportfolio beim Einkauf weiter ausgebaut.

Thomas Lemke betonte, dass der Markt für Neuakquisitionen nach wie vor kaum in Bewegung sei – und dies obwohl sich die regulatorischen Herausforderungen durchaus bemerkbar machten. Dies gelte beispielsweise im Hinblick auf noch höhere Qualitätsanforderungen, den spürbaren Personalmangel vor allem in der Pflege und das sich verändernde medizinische Portfolio angesichts einer älter werdenden Bevölkerung. „Diese Perspektiven werden über kurz oder lang zu den vom Gesetzgeber forcierten Veränderungen in der Krankenhauslandschaft beitragen. An der ein oder anderen Stelle ist bereits ein Umdenken bei den lokalen Trägern zu spüren.“ Schließlich werde nicht nur der finanzielle Druck noch stärker wachsen, sondern der Wettbewerb um die knappen Ressourcen, die für den Betrieb von Kliniken gefordert werden, schränke den Handlungsspielraum vieler Häuser bzw. Träger deutlich ein.

„Sana ist auf diese Entwicklung vorbereitet und will sie aktiv mitgestalten“, sagte Thomas Lemke mit Blick auf das laufende Jahr und die mittelfristigen Perspektiven der Branche. Gerade die horizontale Erweiterung des Geschäftsmodells und die noch stärkere Vernetzung der Häuser untereinander werde die Zukunftsfähigkeit der Sana Kliniken stärken.





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