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Augsburg hat jetzt eine Uni-Klinik

München/Augsburg. Der Freistaat Bayern hat das Augsburger Klinikum übernommen. Der Transaktionsvertrag zur Überführung der Trägerschaft wurde von Ministerpräsident Markus Söder, der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Marion Kiechle, dem Landrat des Landkreises Augsburg, Martin Sailer, und dem Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Kurt Gribl, unterzeichnet.

"Mit der Unterzeichnung des Transaktionsvertrages erreichen wir ein seit Jahrzehnten für Augsburg und die ganze Region verfolgtes Ziel: Die Uni-Klinik ist da. Und damit die Sicherung einer dauerhaften medizinischen Spitzenversorgung für mehr als 5 Millionen Menschen in Augsburg und weit darüber hinaus. Aber auch die Entlastung der bisherigen Träger von künftigen erheblichen finanziellen Belastungen. Dass die Uniklinik darüber hinaus der ganzen Region einen Megaschub für wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze gibt, kommt noch oben drauf", zitiert die Stadtzeitung den Augsburger OB.

Das Universitätsklinikum ist Rechtsnachfolger des kommunalen Krankenhauszweckverbandes (KZVA), dessen Träger die Stadt und der Landkreis Augsburg noch sind. Diese stehen aber noch für in der Vergangenheit entstandene Verbindlichkeiten beim Klinikum und KZVA ein. Sichergestellt werde mit dem Vertrag auch die Fortführung der Generalsanierung, die bereits vom KZVA eingeleitet wurde, schreibt die Zeitung. Diese werde zum Termin des Trägerwechsels von der Bayerischen Staatsbauverwaltung weitergeführt.

Der Transaktionsvertrag regle zudem, dass sich der KZVA auch an den künftigen Kosten der baulichen Generalsanierung beteilige und entsprechende Mittel in den nächsten zehn Jahren dem Freistaat zuweise. Nach Übernahme des Kommunalunternehmens in staatliche Trägerschaft soll die medizinische Grundversorgung in der Region vollständig durch das Universitätsklinikum sichergestellt werden – auch dies werde in dem Vertrag geregelt.





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