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Klinikum wächst, doch Not mit der Notaufnahme

Itzehoe. Dass das Klinikum Itzehoe wächst. Vier neue Gebäude entstehen auf dem Krankenhausgelände. Etwa Zirka 31 000 Menschen wurden im vergangenen Jahr im Klinikum stationär behandelt, habe Direktor Bernhard Ziegler mitgeteilt - vier Prozent mehr als 2016, berichtete die Norddeutsche Rundschau. In den sechs Tageskliniken seien rund 3000 Menschen versorgt worden. Ebenfalls gewachsen sei die Patientenzahl in der Notaufnahme. Das stelle das Klinikum, wie andere Krankenhäuser, zunehmend vor Probleme, habe Ziegler konstatiert.

Die gestiegenen Kosten in der Notversorgung seien ein Grund dafür, dass das Klinikum 2017 bei einem Jahresumsatz von rund 130 Millionen Euro ein Minus von 2,4 Millionen Euro verzeichne. Zwar habe das Klinikum im laufenden Betrieb kostendeckend gearbeitet, Abschreibungen auf Investitionen in Höhe von vier Millionen Euro seien aber nur knapp zur Hälfte erwirtschaftet worden.

„Insbesondere die Vergütung der Notfallversorgung ist eine Baustelle, auf der die Krankenhäuser Unterstützung durch die Politik erwarten und benötigen“, wird Ziegler zitiert. Weitere Ursache für das negative Jahresergebnis seien Kostensteigerungen im Personalbereich. Ziel sei, spätestens für das Jahr 2019 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis zu erwirtschaften.

Dazu beitragen soll eine überarbeitete Führungsstruktur. Statt des bisherigen Krankenhausdirektoriums wurde ein „geschäftsführende Vorstand“ gebildet, ergänzt durch einen erweiterten Vorstand.

In der Struktur der Aufsichtsgremien ändert sich nichts. Das Klinikum wird von einem gemeinsamen Zweckverband von Stadt und Kreis getragen. Nach der Kommunalwahl im Mai wurden der Kreistagsabgeordnete Rainer Naudiet (SPD) als Vorsitzender der Verbandsversammlung und des Aufsichtsrats bestätigt sowie der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Reinhold Wenzlaff, als Verbandsvorsteher.





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