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Mühlenkreiskliniken erweitern Laborangebot

Minden. Die Mühlenkreiskliniken weiten die Untersuchungsmöglichkeiten ihres Labors aus. Künftig bietet das Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Hygiene, Umweltmedizin und Transfusionsmedizin technisch hoch anspruchsvolle PCR-Diagnostik an. Damit können innerhalb weniger Stunden verschiedene Viren wie der Noro-Virus oder der Influenza-Virus nachgewiesen werden. Zuvor dauerte der Befund über den Nachweis dieser hochansteckenden Viren mindestens 24 Stunden.

Bislang können so am Zentrallabor am Johannes Wesling Klinikum Hepatitis B und C inklusive des Genotyps sowie die durchfallverursachenden Noro-Viren, Rota-Viren, Adeno-Viren sowie der Influenza-Grippe-Virus und das Darm-Bakterium Clostridium difficile nachgewiesen werden. In Kürze soll auch die Tuberkulose-Diagnostik mittels PCR im Mindener Labor angeboten werden. „Wir vervollständigen mit diesem Angebot unser diagnostisches Portfolio. Die Patienten der Mühlenkreiskliniken bekommen so bei teils hochansteckenden Erkrankungen schneller eine Diagnose und eine Therapieempfehlung.

Nicht nur Krankenhauspatienten aller Standorte der Mühlenkreiskliniken profitieren von den neuen technischen Möglichkeiten des Instituts für Laboratoriumsmedizin. Auch niedergelassene Ärzte können die PCR-Diagnostik in Anspruch nehmen und Proben einschicken.

Auch im Kampf gegen Multiresistente Keime ist die PCR-Diagnostik wichtig, denn MRSA-Erreger können schneller nachgewiesen werden. Statt, wie üblich, 24 Stunden, dauert der Nachweis mittels PCR nur drei Stunden. Geplant ist eine Multi-Erreger-Suche, mit der insbesondere Blutvergiftungen und Lungenentzündungen entdeckt werden können. Auch Tuberkulose-Bakterien können bald im PCR-Labor nachgewiesen werden.





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