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Expertenkommission soll Rostocker Klinik-Affäre aufklären

Rostock/Schwerin. Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Birgit Hesse setzt eine unabhängige Kommission ein, die Strukturen und Vorgänge in den ihr unterstellten Unikliniken Rostock und Greifswald juristisch und kaufmännisch unter die Lupe nehmen soll. Das berichtet die Ostsee-Zeitung.

„Wir können so nicht weitermachen“, habe Hesse im Interview mit der Zeitung betont. Als Chef der Kommission sei der Rostocker Mediziner und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Harald Terpe (Grüne) eingesetzt worden. Er sei mit allen Durchgriffsrechten und Vollmachten ausgestattet worden. Ihm stehe ein Expertenteam aus Juristen und Wirtschaftsfachleuten zur Verfügung. 

Hesse fordert aber auch ein Umsteuern in der Gesundheitspolitik. Ökonomisierung dürfe nicht vor dem Patientenwohl stehen.

Für Frust bei Patienten und Personal hätten an den Universitäts-Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern stundenlanges Warten in der Notaufnahme, fehlendes Personal, verschobene Operationen gesorgt, schreibt die Zeitung. Zuletzt habe die Unimedizin Rostock im Fokus gestanden. Klinik-Chef Christian Schmidt sei vorgeworfen worden, die Finanzen der Einrichtung, die inzwischen hohe Gewinne ausweise, zu Lasten der Patienten und Beschäftigten saniert zu haben.

Birgit Hesse widersprach im Interview der Behauptungen, dass  sich Erfolg und Boni des Ärztlichen Direktors der Rostocker Unimedizin an der Höhe erwirtschafteter Gewinne orientierten. 





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