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Rhön: Neuer Campus ist Versorgungsmodell der Zukunft für den ländlichen Raum

Bad Neustadt a. d. Saale. Anfang Dezember wird der 1. Bauabschnitt am neuen Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt eröffnet. Wie das Unternehmen mitteilt, laufen aktuell die baulichen und technischen Maßnahmen zur Fertigstellung wie auch die Umzugsplanungen auf Hochtouren.

Auf dem bestehenden Klinikgelände errichtet Rhön einen hochmodernen Gesundheitscampus, der sich an den wachsenden Herausforderungen der medizinischen Versorgung orientiert und konsequent auf eine sektorenübergreifende Vernetzung mit Ärzten und Gesundheitsdienstleistern in der Region setzt. In das größte Bauprojekt der Unternehmensgeschichte hat die Rhön-Klinikum AG rund 250 Millionen Euro aus Eigenmitteln investiert.

Der Neubau sei ein Meilenstein und gleichzeitig Vorbild für eine leistungsfähige, zukunftsfeste Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. „Mit dieser Investition setzen wir erstmals idealtypisch unsere Rhön-Campus-Strategie um und zeigen damit erneut unsere Innovationsfähigkeit als Klinikkonzern“, sagt Stephan Holzinger, Vorstandsvorsitzender der Rhön-KJlinikum AG.

Auf dem Campus werden zukünftig nicht nur medizinische Kernleistungen, sondern auch erweiterte Gesundheitsdienstleistungen angeboten. Der neue Campus in Bad Neustadt ermögliche so eine vollumfängliche Versorgung aus Vorsorge, Behandlung, Rehabilitation und Pflege aus einem Guss. Die digitale Vernetzung aller Akteure durch innovative IT-Lösungen und Kommunikationssysteme sei dabei unverzichtbar.

Eine derart vollumfängliche medizinische Versorgung erfordere eine enge Vernetzung aller am Behandlungsprozess beteiligten Akteure – niedergelassene Ärzte, weitere Kliniken und Gesundheitsdienstleister – in der Region. Dabei kämen verschiedene digitale Werkzeuge und Telemedizin zum Einsatz. Die Basis sei eine moderne IT-Infrastruktur. So werde das Klinikpersonal mit 600 Tablets ausgestattet, es werde flächendeckend WLAN verfügbar sein, ein digitales Wegeleitsystem diene den Patienten zur besseren Orientierung.

Auch neue Anwendungen kämen zum Einsatz. Das Medical Cockpit sei nur eines davon. Erstmals werde es am Campus im klinischen Regelbetrieb eingesetzt. Es bereite Daten und Informationen aus medizinischen Dokumenten wie Arztbriefen, Befunden und OP-Berichten übersichtlich auf und ermögliche den medizinischen Mitarbeitern eine semantische Suche und damit eine effiziente Recherche – auch in umfangreichen Patientenakten.

Bei der Patientenversorgung setze man auf neueste Medizintechnik. So werde erstmals werde ein roboterbasiertes Röntgensystem in der Notfalldiagnostik eingesetzt. Im OP-Bereich werden zwei neue Hybrid-Säle – Operationssäle, die mit bildgebenden Anlagen ausgestattet sind – eingerichtet.

In nur drei Jahren Bauzeit habe sich der Campus grundlegend verändert, dominiert durch die drei große Neubauten: dem Zentrum für klinische Medizin (ZkM), dem Zentrum für ambulante Medizin (ZaM) und einem Parkhaus. Das Zentrum für ambulante Medizin als medizinisches Drehkreuz in der Patientennavigation steht im Mittelpunkt des Campus und bildet mit seiner Kuppel auch architektonischen den Mittelpunkt des neuen Gesundheitscampus.





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