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Karawanskij fordert höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege

Potsdam. Der Bundesrat hat über den Gesetzentwurf zur Stärkung des Pflegepersonals in der Kranken- und Altenpflege beraten. Brandenburgs neue Sozial- und Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij erklärte dazu in Potsdam: „Es wird höchste Zeit, dass der Bund sich endlich für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege einsetzt. Das vorliegende Gesetz ist dafür ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber das reicht bei weitem nicht aus, um die großen Herausforderungen in der Pflege zu bewältigen. In der Pflege müssen schnell Tausende neuer Stellen besetzt werden. Die Pflegeberufe müssen attraktiver werden. Dazu gehören höhere Löhne, bessere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen und mehr Wertschätzung.“ 

„Die jüngste Idee des Bundesgesundheitsministers Spahn, dass die Beschäftigten einfach noch mehr Stunden arbeiten sollen, sei einfach unfassbar angesichts der schon jetzt äußerst hohen Belastungen der Pflegenden.

Wir haben eine hohe Verantwortung für die Qualität und für die Beschäftigten in der Pflege. Menschen, die Hilfe benötigen, verdienen es, dass sie gut versorgt werden. Deswegen ist es richtig, Personaluntergrenzen für Krankenhäuser einzuführen. Nur so können die hohe Arbeitsbelastung und der ständige Zeitdruck der Beschäftigten reduziert werden. Gleichzeitig muss Pflege für die Menschen bezahlbar bleiben. Deswegen hat Brandenburg gemeinsam mit Thüringen eine Initiative für bezahlbare Pflege in den Bundesrat eingebracht, die derzeit in den Ausschüssen beraten wird. Wir brauchen eine grundlegende Reform der Pflegefinanzierung.





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